Geschichten:Von Umbruch und unruhigen Zeiten - Die Alte Wacht

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Êibhavalvan, Salamandersteine

Siama Traumsucher war den langen Weg vom Kroandalwald in Bärenau in die Salamandersteine geflogen, denn die Zauberweberin wurde von Träumen, von Visionen heimgesucht.

Hier an der alten Wacht, hoffte sie auf die Stimme des Windes. Der Wind war auf dem Hochplateau in den Salamandersteinen stärker und ursprünglicher. Die Alte Wacht der Waldelfen sprühte nur so vor Energie, vor mystischer Macht.

Eletiel Pfeile-im-Dunkeln begleitete die Traumdeuterin bei ihrer Wanderschaft. Seit die Menschen wieder die Klingen kreuzten, war es nicht mehr sicher in ihrer Heimat. Die menschlichen Kämpfer betraten zwar nicht den Kroandalwald, um ihn herum war es aber für alle Bewohner, gleich ob Elf oder Mensch, gefährlich.

Siama stand hoch oben im tosenden Wind. Die Böen erzählten ihr was geschehen war, was geschieht und was geschehen wird. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Klänge eines unendlichen Liedes trugen sie heran. Die Töne wurden immer lauter und durchdringender. Die Klänge übermittelten Visionen von Tod und Verderben, die Klangfarben waren rot – blutrot, wie die Lebenskraft, die vergossen wurde.

Siama wandte sich vom Hochplateau ab und ging auf Eletiel zu. „Zerza – die Himmel kreischen.“

„Zerza - der Untergang, das Verderben?“ Eletiel kommentierte grimmig.

„Ja ich sehe das Verderben, ich sehe unseren Untergang. Aber da wo Leid ist, ist auch Hoffnung.“

„Wir haben es überstanden als der Vielfach Verfluchte unsere Ebene betrat, soll uns eine einfache Fehde unter den Rosenohren wirklich so gefährden?“

„Es steckt mehr hinter den Rosenohren als Du denkst. Die Sonne hinter dem Wind färbt sich blutrot. Viel Blut wird fließen – auch unter uns. Doch wo Zerza ist, ist auch Nurti. Ich sehe ebenfalls Unterwerfung und Erneuerung. Unsere Zukunft ist eng verknüpft mit der Zukunft der Rosenohren. Zu meinem Missfallen.“

„Wir werden unseren Forst dichter weben, uns wird nichts geschehen. Vindariel und Neniel werden uns schützen, so wie sie uns seit mehr als zweihundert Jahren vor Leid bewahren. Die Einigelungstaktik des Igels hat uns schon oft vor Schlimmeren bewahrt.“

„Ich denke eher, es wird die Zeit kommen, da wir die Pfleile schnitzen müssen und Seite an Seite mit den Mannen Gweneleis fechten müssen. Ich habe die Worte des Windes verstanden – Eletiel. Lass uns heimkehren.“

„Siama, dann ist es an der Zeit die Sippe zur Beratung zusammen zu rufen. Du hast uns nie fehlgeleitet. Ich weiß, Du hofftest, dass der Wind Dir Deine Träume wegwehen würde. Wenn seine Klänge die Visionen jedoch verstärkt haben, müssen wir darüber beratschlagen.“


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4. Hes 1043 BF
Die Alte Wacht
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Kapitel 7

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Autor: Treumunde