Vom Wiedererscheinen Korgonds

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Chronica Luringensis sive Hystoria Comitii Silvae Garetiensis
ab coronatio comitis Dregonis de Luring
anno mille quadraginta Bosparan Deserta
bene scriptum
doctore iuris utrumque
Artho Baldo
scriptore primo Luringense

Incipit cronica anni mille quadraginta (1040)

I. Vom Beginn des Schicksalsjahrs an der Raller

(1) In der Neujahrsnacht verstarb als einer der längstgedienten Ritter der Grafschaft der wohlgeborene Ungolf von Zerbelhufen, beweint von den Seinen, in der von Trauer erschütterten Baronei Rallerspfort, welche daselbst in dieses Jahr des Schickals mit diesem Tode eintritt, wie sie aus dem letzten mit dem Tode des Barons Raulbrin von Rallerspfort schied.

(2) Als Nachfolgerbelehnte Seine Hochwohlgeboren Drego von Luring den jungen Haldan von Rallersgrund in der ersten Oktav des jungen Jahres als Baron von Rallerspfort.

II. Von der Wegelagerei

(1) Auf die persona non grata Quenya Bibernell, vulgo Haupt der Bernsteinbande, wird ein Kopfgeld in Höhe von 10 Goldstücken ausgesetzt, soferne dieselbe festgesetzt und ihrer Verurteilung zugeführt werden kann.

[...]

XX. Vom Wiedererscheinen Korgonds

(1) Es geschah am zwanzigsten Tag im Mond des Neubeginns eintausendeinundvierzig Jahre nach der Hinrichtung der Acht Märtyrer auf dem Scheiterhaufen im vieltürmigen Bosparan und eintausendvierzig Jahre nach dessen Fall und der Krönung des Heiligen Rauls.

(2) Da öffnete sich der Reichsforst zwischen Rallersquel und Rallerau, nachdem die Raller selbst ihren Quell verlegt hatte, und der Tempel der gerechten Herrschaft zu Korgond offenbarte sich, der verborgen war vierhundertfünfundfünzig Jahre.

(3) Verborgen, seit Menzels Hammer zerschmetterte des Tempels Altar vor siebenhundertfünfundachtzig Jahren.

(4) Denn nun aber, in unserem Jahr, traf Leobrecht Ogerstark aus dem Hause vom Berg, der der Märtyrer Klinge führt, auf Rodebrecht Schwingenrauschen aus dem Fürstenhaus zu Wertlingen, der mit seiner Klinge die ewige Wacht hatte angetreten, just als Valdara Cantzlerin des Reichsbehüters war.

(5) Und Sighelm von Gareth aus zwiefach kaiserlichem Blute, Sohn von des Reiches Erzkanzler, lud die Getreuen aus den großen garetischen Landen zu Turney, Jagd und Feste an eben diese Stätte.

(6) Und Korwinne, Gräfin des Hauses Luring, versammelte die Almosenmeister der Grafschaften auf ihren Geheiß an ebendemselben Orte, und alle, die da willig gaben, geben und geben werden..

(7) Denn dort sollte mit der Kraft Korgonds, und im Geiste der acht Klingen, erkundet werden die Sage jenes heiligen Ortes.

XXI. Von denen Festen auf Rubreth

Nach dem Schlachtentod der Burgsassin Gerlinde Lechmin von Luring ward Boronmesse gelesen auf Rubreth, sodann aber ein Fest gefeiert zur Einsetzung von Gunnolf Gishelm Flaß von Cresseneck als neuen Burgsassen, auf welchselbem Feste der wohlgeborene Alandro von Leuchtenfels nicht nur die schönste Darbietung im höfischen Tanze vorführte, sondern an dieser sogleich auch verstarb.

[...]

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Vom Wiedererscheinen Korgonds

Kapitel 7
« Zeichen Korgonds Schwertträger »
Briefspiel in Reichsforst
Zeit: 20. Tsa 1040 BF
Autor: BB, VS