Träume von Korgond - Elissas Traum

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Relief von Korgond.jpg

Du stehst unter einem purpurnem Abendhimmel am Strand von Vellberg. Um eine seltsam geformte Gruppe aus zwanzig Felsbrocken wogt das Perlenmeer und wirft weißen Meeresschaum auf. Ein schwimmender Körper weckt deine Aufmerksamkeit und du kletterst den Steilhang hinunter zum Wasser. Du ziehst ein nacktes Kind an Land. Sein Gesicht ist mit unbekannten Zeichen bedeckt. Du spürst, wie das Leben den nassen triefenden Körper verlässt.

Dann stehst du inmitten einer großen Stadt. Du trägst das leblose Kind auf deinen Armen und verspürst Angst und Sorge. Eine große Menschenmenge ist um dich und niemand nimmt von dir Notiz. Du rufst laut um Hilfe und versuchst nach vorüberhuschenden Personen zu greifen, die sich wie Sand deinem Griff entwenden. Du zerrst an Gewändern, die durch deinen Griff in Fetzen zerreißen. Du vermeinst deinen Bruder Ugdalf in einem Gespräch mit deinem Vater zu sehen und rufst nach ihnen. Doch als du dich ihnen näherst stehen zwei Fremde Nebachoten vor dir und machen böse Gesichter.

Da kommt dir eine Eingebung. Mit einem einzigen Wort, dass du mit voller Kraft in die Menge rufst, wenden sich abrupt alle Augenpaare dir zu und schauen dich eindringlich an. Du wiederholst voller Hoffnung das Wort. »Korgond

Dann erwachst du. Du weißt, dass dieser Traum sich von allen deiner anderen Träume unterscheidet, denn du vergisst ihn nicht. Auch nach Stunden, ja am nächsten Tag noch, ist das Traumbild so klar vor dir wie eine echte Erinnerung.