Taverne

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Die Taverne: Geführt von einem Wirtspaar, liegt es nun im Bannland, doch dank der Wehrhaftigkeit des Gutes ist es erhalten geblieben und wird nun zum Treffpunkt des Großadels, wobei niemand der Wirtsleute davon überrascht zu sein scheint. Es scheint, als wären sie mit den Gedanken woanders und dem ist auch so... Sie haben damit zu tun ihr Leben zu sichern. Sich unentbehrlich zu machen für neue Befehlshaber. Hier in diesen Landen ist das Recht bei dem Stärksten, oder dem Schlausten.

Im Kamin brennt ein zünftiges Feuer, welches neue Besucher freudig mit seinem Schein und seiner Wärme begrüßt.

Hier finden sich die Adligen und alle wissen etwas, aber wissen nicht, was der andere darüber weiß. Nur dass man hier zusammenkommt, scheint mehr als nur ein Zufall. Schließlich reist man nicht zum Vergnügen in solche Gegenden und dann diese Mischung wieder! So wird dieser Ort, der nicht einmal für alle der Endpunkt der Reise war, zu einer ziemlichen Überraschung. Scheinbar haben sich die Pläne verschoben. Auch ist es den Leuten so, als wären sie hier richtig, warum auch immer. Das Aufeinandertreffen von Pulethanern und Pfortenritter ...

„Ihr hier?!?“ Der große Turniersieger sprang auf, als er seinen Feind erkannte.

Der Gallsteiner schien ebenso überrascht. „Dann muss es wirklich schlimm stehen, wenn auch Ihr hier zu finden seid, oder gibt es hier ein Turnier, wo ihr wieder glänzen wollt, Ritter? Hab ihr euch beim Weg verirrt, oder weswegen seid ihr hier?“

„Wer von uns hat sich mehr verirrt?“

Einer jedoch war schon die ganze Zeit hier. Ein Reisender? Ein Spion? Wenn ja, von wem? Er scheint nicht einzuordnen, ist keiner Partei zuzuordnen. Ein Ritter? Ein Kaufmann? Ein Bote. Er soll Kundschaft bringen von dem Kaiser der war und sein will. Man soll reden und er soll zuhören, soll herausfinden, wer geneigt ist Answin zu folgen und er hat Vollmachten, die den betreffenden Adeligen ein Übertritt schmackhaft machen sollen. So eben Unabhängigkeit, keine Demütigungen mehr für den Adel, die alte Macht wieder herstellen usw.

Doch auch er ist nicht allein, denn man hat Ohren und Augen ausgeschickt um zu sehen, wer sich hier trifft, wer sich zusammenfindet. Mag Rohaja auch jung sein, sie weiß um die Schachzüge ihrer Gegner und Jast wie auch Answin sind zu lange im Geschäft um alles dem Zufall zu überlassen.

Nach und nach werden Gruppen, oder Einzelpersonen zu einem kleinen Gespräch geladen. Es gilt die besten Streiter zu gewinnen. Man kann nun bieten, ob man es auch halten kann? Wer weiß dies schon …

Gerüchte machen die Runde, werden auch geschickt gestreut und vielleicht hat man auch Beweise dabei.

Die Kirche der Herrin Rondra ist ebenfalls nicht untätig geblieben, denn ist doch ein Teil der garetischen Macht nun in den Händen der Kirche gefallen. Natürlich sind nicht alle Rondrianer auf dem weltlichen Auge blind und begreifen, wie sich der Adel fühlen muss, nun unter der Herrschaft von Geistlichen. Es gilt herauszufinden welche Strömungen existieren und wie man diesen Fluss zum Besten der Kirche leiten kann. So schickt man einen Vertreter der Kirche aus um zu hören, was der Adel denkt, plant und wie man diesen Adel auf die Seite der Kirche holen kann, was ja auch wieder Geld einbringt. Um nicht auffällig zu sein, was man eh schon immer ist, schickt man einen Mann, der in Garetien bekannt ist, aber nicht wirklich auffällig wäre. Rondrian Aldinger vom Orden der Schwerter. Im Auftrag der Kirche hier um Augen und Ohren dieser zu leihen. Man gab ihm besondere Befugnisse um evtl. wankelmütige Adelige auf eine Position zu bringen, die der Kirche angenehm erscheint. Welcher Art diese Befugnisse sind? Manchmal schweigen selbst Rondrianer.

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1. Eff 1028 BF
Die Taverne
Auf zur Beerdigung

Kapitel 3

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Autor: MG