Spenden für die Ostmarken – Notiz aus Khunchom

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An den hochgeschätzten Kronvogt Leomar von Zweifelfels,
 
 
 
 
in einem dreckigen Seitengässchen dieses stinkenden dreizehnmalverfluchten Tulamidenloches habe ich Euren Aufruf an den Adel Garetiens und seiner beiden Schwestermarken gefunden. Ihr und Burgvogt Oldebor habt Euch verdient gemacht um das Königreich, ich hoffe man wird es Euch nicht so vergelten wie man es mit mir getan hat.

Da werden also Wiederaufbauhilfen gefordert von den verfluchten Ostmarken, die wie Strohorks bei der Eroberung durch den verderbten Dämonenzauberer umgefallen sind und es nicht geschafft haben aus eigener Kraft zurück in die Gunst der Zwölfe zu kommen. Stattdessen hat das Reich enorme Anstrengungen aufbieten müssen, haben unzählige der Besten und Größten des Adels und der Bürgerschaft ihr Blut in den dämonenverseuchten Landen vergossen und ihr Leben gelassen – wofür? Für laue Dankesworte und dreiste Forderungen!

Mein ehrlicher Rat an meine Brüder und Schwestern Garetiens: Keinen Kreuzer für das Dämonenpack im Osten! Sollen sie sich einmal in ihrem Leben anstrengen und etwas aus eigener Anstrengung leisten!

Und der Herr von Tobrien möchte also seine Leute zurück haben? Die Männer und Frauen, die zu schützen es seine Aufgabe gewesen ist, und die ihr Leben und Wohlergehen es den gütigen und selbstlosen Herzen verdanken, die sie wie Brüder und Schwestern mit offenen Armen aufgenommen und ihnen Scholle, Hof und Vieh zur Verfügung gestellt haben!

Aber wenn der Tobrierer unbedingt seine Söhne und Töchter wieder haben möchte – man schicke ihm den Gallsteiner, diesen lausigen dreckigen Hund, der nicht mal ein würdiger Wolf ist! Und man schicke ihm den Köter aus Höllenwall direkt hinterher, würde er sich doch beim menschlichen Abschaum des Dämonenlandes unter seinesgleichen wiederfinden!
 
 
 
 
HvH
Texte der Hauptreihe:
K5. Notiz aus Khunchom
K41. Geißel
K50. Im Loch
K64. 2 Selos
Autor: Hartsteen