Spenden für die Ostmarken – Höret Höret, Adel, Klerus und Bürger Großgaretiens!

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Höret Höret, Adel, Klerus und Bürger Großgaretiens!
 
 
 
 
Auf dem Reichstage zu Beilunk haben wir uns im Namen der gütigen Schwestern Travia und Peraine an den tobrischen Herzog gewandt. Er sollte von der Rückführung der ehemaligen Tobrier absehen, die nun mehr auf unseren Schollen heimisch geworden, einen Traviabund bei uns geschlossen und von der milden Tsa mit Kindern gesegnet worden sind. Kindern Großgaretiens! Denn in Travias Namen, es ist Unrecht die heilige Familie auseinander zu reißen. Als Ausgleich hat der versammelte großgaretische Adel dem Herzog eine nicht unbeträchtliche Summe für den schnellen und unverzüglichen Wiederaufbau und die rasche Gesundung des tobrischen Landes geboten. Doch die tobrische Wolfspranke schlug unsere gütige und mildtätige Hand aus, was wir sehr bedauern. Waren wir doch die einzigen, die unseren tobrischen Geschwistern konkrete Hilfe angeboten haben. Kein Wort von den anderen Provinzen.

Dennoch war es unser aller Wunsch, den geschundenen Landen im Osten geschwisterliche Hilfe zukommen zu lassen. Da Tobrien nicht geneigt war unsere großzügige Hilfe anzunehmen, haben wir uns an das wiedererstandene Warunk und die Marken des Raben und der Sonne gewandt. Selbstlos und voller Güte dem Herzen folgend, ohne List und Hintersinn. Einzig dem Land und der Menschen Seelen verpflichtet. So hatte sich eine hochrangige Delegation unter Führung von Burggraf Oldebor von Weyringhaus zusammengefunden, um Markgraf Sumudan von Bregelsaum zu Warunk, der Fürst-Illuminata Gwidûhenna von Faldahon zu Beilunk und Markgraf Gernot von Mersingen zur Rabenmark unser traviagefälliges Angebot zu unterbreiten. Wie erwartet zeigten sich die umsichtigen Erlauchten sehr erfreut und dankbar.

Da unser Aufruf als großgaretische Delegation nach Spenden kein Reichstagsbeschluss ist, so ist es euch als Vasallen Garetiens, Greifenfurts und Perricums selbst überlassen ob und wie viel ihr spendet. Unsere Empfehlung mag hier ein Silberling pro Untertan sein. Besonders großzügige Spender werden besondere Erwähnung vor den drei Erlauchten erfahren und von ihnen geehrt werden.

Auch haben wir einen Großgaretischen Almosenmeister aus unserer Mitte ernannt. Der Edle Udalbert von Cletzau, aus perainegefälligem Geschlecht der Goldenen Au und Mitglied im Sturmflug-Orden, wird unser hehres Anliegen zu einem in der Götter und der Kaiserin Augen zum Erfolg führen.

Manch einer wird sagen, auch wir haben genug geblutet, auch wir haben unsere Söhne und Töchter an den niederhöllischen Feind verloren, auch unser Land hat geblutet. Doch sagen wir, unsere Wunden und unser Land heilen schneller, uns bedarf es keiner Hilfe, denn wir sind Großgaretien! Lasset uns ein Zeichen der Güte und Geschwisterlichkeit setzen, dem restlichen Reiche als geleißend-scheinendes Vorbild. Denn das sind wir, stets mit leuchtenden Beispiel voran. So war es auf dem Schlachtfeld, im Namen der Leunin, unter dem vereinigten Banner König Bodars und so soll es nun auf dem Ährenfeld im Namen der gütigen Schwestern sein. Wir stehen unseren Brüdern und Schwestern im Osten bei, denn wir sind Großgaretien! Wir sind die Wahrhaftigkeit! Wir sind die Güte!

Auch im Namen der Gemeinschaft des Ordens vom Heiligen Altar zu Korgond und den Trägern der Alten Schwerter der Goldenen Au, mögen die gütigen Schwestern Travia und Peraine eurer aller mildtätigen Geist beseelen und euch an die alten Bünde erinnern!

Gegeben zu Beilunk, am 12. Tage der gütigen Travia im Jahre 1040 nach Bosparans Fall
 
 
 
 
Mögen die drei gütigen Schwestern mit uns sein!

Texte der Hauptreihe:
K3. Höret Höret, Adel, Klerus und Bürger Großgaretiens!
K41. Geißel
K50. Im Loch
K64. 2 Selos
12. Tra 1040 BF
Höret Höret, Adel, Klerus und Bürger Großgaretiens!
Drei Markgrafen, ein Anliegen

Kapitel 3

Schallenbergs Schelle
Autor: Bega