Schwingenrauschens Reden - Begrüßung am Altar

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Seid gegrüßet, die Ihr von edlem Geblüte, großen Taten, reiner Seele seid. Ich bin Schwingenrauschen und meine jahrhundertealte Wacht über diesen Ort nähert sich ihrem Ende.

Dieses ist Korgond. Dies ist der Tempel der gerechten Herrschaft. Dieser Ort ist so alt wie Dere. An dieser Stätte standen bereits jene, die vor Euch über das Land herrschten, bevor das Vergessen sich über sie und ihre Namen senkte.

Herrschaft ist die Kunst des Reitens eines störrischen Pferdes. Zu viel Härte und das Tier vergeht. Zu viel Freiheit und das Tier reisst sich los. Ein ungerechte Herrscher ist, wer die Nöte und Bedürfnisse des Landes nicht achtet. Ein gerechter Herrscher ist, unter dessen Pflege das Land erblüht.

Einst zierte diesen Altar eine Allegorie, geschaffen im Auftrag des Bosparaniers Ucurius. Es symbolisierte die acht Himmelsrichtungen und die acht Herrschaftsprinzipien. Dann zerstörte es der Hammer von Kaiser Menzel, der den Bund mit dem Land löste und seinen Herrschaftsanspruch allein auf die himmlischen Zwölfe berief.

Aber das Land ist älter als der Zwölferkreis. Daher muss der Bund mit dem Land neu geschlossen werden, wenn das Menschengeschlecht nicht völlig verlieren will die Kontrolle über die Zügel des ungebändigten Landes. Die Zeichen des Niederganges mehren sich, ich sehe und fühle sie seit fünfhundert Jahren, und nun ruft das Land Euch zu sich, damit Ihr die alten Bünde erneuert.

Wir wollen nun das Antlitz des zerstörten Tempels wieder herstellen und die Fragmente zusammenführen, damit der Bund geschlossen werden kann. Danach wollen wir gemeinsam den Sinn der ritterlichen Herrschertugenden ergründen.

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Texte der Hauptreihe:
K1. Begrüßung am Altar
12. Ing 1040 BF
Begrüßung am Altar

Kapitel 1

Eröffnung des Turniers
Autor: JüS