Raschtulswaller Ränke - Hinterhalt am Hafen

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Tsa 1042 BF Am Hafen von der Stadt Wasserburg

Es war Abend und als die Obristin Korhilda von Sturmfels Wasserburg erreichte. Sie folgte - eigentlich gerade Besseres zu tun habend - einem Marschbefehl des Zackenbergers. Nahe der Stadt Gnitzenkuhl hatte er zu einer Truppenübung des Landwehrregimentes Zacken und Wall gerufen. Die Obristin gedachte mit einem Flussschiff anzureisen, so schlenderte sie Richtung Hafen.

Auf dem Weg dorthin ging sie an einen Nachtmarkt vorbei. Eine Veranstaltung in der kunstvolle Bildmalereien und schönste Handwerkskunst ausgestellt und verkauft werden. Umrahmt von köstlichen Speisen und wohlklingender Musik.

Sie versuchte sich eigentlich unaufmerksam durch Wasserburg zu begeben, vor allem aufgrund der anhaltenden Fehde, doch die Gerüche von leckerem Essen ließen sie schwach werden. Sie zog ihre Kapuze tiefer ins Gesicht und ging bedächtig zu den Marktständen, und kaufte sich heiße Makronen. Anschließend zog sie weiter gen Hafen während sie mit einem Messer die heißen Makronen knackte.

Nicht unweit des Geschehens, erreichte ein, in dunkler Kleidung gehüllter, Mensch die Szenerie. Die Person holte sich erst einmal eine Portion heißer Champignons mit Knoblauchsauce, während sie die Baronin von Sturmfels, an einer Bilderausstellung vorbeiblickend, entdeckte.

Möge das Spiel beginnen, dachte die dubiose Person. Sie folgte der Sturmfelserin ungesehen. Auf leisen Sohlen schlich sie ihr nach, seinen präparierten Dolch fester in der Hand haltend. Korhilda verließ den Markt und ging weiter Richtung Hafen, der in einer weit aus schlechteren Gegend lag. Die Klänge der Musik noch immer in ihrem Ohr. Die Baronin von Sturmfels trug einen langen Umhang und über der Schulter hing ein Rucksack. Sie wanderte Richtung Kai und schien etwas zu suchen.

Der Meuchler zog seine Kapuze tiefer ins Gesicht und trat näher. Korhilda von Sturmfels hörte ihn nicht kommen, um sie herum herrschte noch immer das laute Treiben des nahegelegenen Marktes.

Der Auftragsmörder stand hinter seiner Zielperson, seinen Dolch krampfhaft gegriffen. Ein Stoß und er rammte ihr die Schneide in den Rücken. Sie schrie vor Schmerz und drehte sich ruckartig herum. Ein zweiter Stoß und der Dolch fuhr der Sturmfelserin in den Bauch.

Verzweifelt versuchte sie sich zu wehren. Dabei verletzte sie ihn noch mit ihrem Makronenmesser im Gesicht und riss dem Fremden dabei die Kapuze vom Kopf. Doch sie konnte sich nur unzureichend zur Wehr setzen, weshalb sie ihn mit ganzer Kraft ein kurzes Stück nach hinten stieß. Korhilda trat einen Schritt zurück und stürzte in den Darpat.

Ihr Körper trieb, gefolgt von einer Blutspur, ab.

Die aufkommende Aufregung am Hafen nutzend, verschwand die verruchte Person in den Schatten, während eine zweite Person für Ablenkung sorgte.