Raschtulswaller Ränke - Bagelaks Bande

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Tsa 1042 BF Titelseite in der neuen Ausgabe der Perricumer Postille:

Gementzel auf dem Ingrammssteg

Es berichtet für Sie Calira Bernstein, Redakteurin für die Walllande

Die Fehde setzt sich, wie erwartet, nach der Firunspause fort!

Wir, von der Redaktion der Perricumer Postille, möchten erneut eine Warnung an alle Reisenden herausgeben. Seien sie wachsam und meiden sie die befehdeten Gebiete Sturmfels, Wasserburg und Weißbarûn.

Nach der Schneeschmelze im Tsa 1042 BF zogen Wasserburger Niederadlige aus dem nördlichen Raschtulswall gen Baronie Sturmfels.

Unter Führung des Junkers Golan von Dunkelwall - der hierdurch tatsächlich aus seiner sprichwörtlichen Melancholie zwischenzeitlich erwachte - folgten ihm die Ritterinnen Zigornia vom Kamm und Rasdane von Wallertrutz mit ihren streitenden Recken.

Sie, allesamt geschädigt, durch die Belagerung ihrer Burgen durch die Sturmfelser Streiter um die Ritterin von Steinebach, Alwena von Waltern, sinnten auf Rache. Vor allem Junker Golan von Dunkelwall, dessen Enkel Gorrick in den Fehdehandlungen verstarb. Ohne dabei tatsächlich für ihren nominellen Lehensherren streiten zu wollen, dem die Rittleute - gelinde gesprochen - eher neutral gegenüber stehen.

Auf dem Ingrammssteg trafen die Parteiungen aufeinander. Augenzeugen berichten von einem regelrechten Gemetzel. Mit offenem Visier und ohne Rücksicht auf Verluste erhoben die Ritter ihre Schwerter und entfachten einen regelrechten Bluttag.

Die Mentzelei wurde jedoch jäh unterbrochen, als Bagelaks Bande die Streiter überfiel.

Der feindselige Oger und seine Bande kamen überraschend aus dem Hinterhalt und griffen die verfeindeten Kämpfer völlig unerwartet an.

Gerade noch in eigener Feindschaft gefangen, schlossen sich die Adligen zusammen, um der Ogerschar widerstehen zu können. Die Keulen von Bagelak und seiner "Frau", der Ogerin Fleischhauerin, richteten enormen Schaden an.

Die Ritter aus Sturmfels und Wasserburg waren den wütenden Ogern stark unterlegen, so dass sie nur ein Rückzug retten konnte.

Bei dem Kämpfen am Ingerammsstieg starben unter anderem die Ritterin Alrike Rondralieb von Sturmfels, Junker Golan von Dunkelwall, sowie die Ritterinnen Zigornia vom Kamm und Rasdane von Wallertrutz.

Alwena von Waltern konnte sich mit einigen wenigen Streitern auf Gut Steinebach in Sicherheit bringen. Sie sprach eine einwöchige Fehdepause aus und ließ die Überlebenden Wasserburger zurück in ihre Lande ziehen.

War der Winter so hart, dass die Oger nun weiter in den Süden ziehen? Wir hoffen nein, denn dann würde noch mehr Unheil drohen.

Der Angriff der Oger zeigt jedoch auch, dass die Adligen noch ein Mindestmaß an Ritterlichkeit zeigen können. Wir hoffen, dass die Hilfsleistung, die Alwena von Waltern leistete, anderen ein Vorbild ist und sich die Ritter wieder auf ihre Tugenden besinnen.

Wie mir zugetragen wurde, ereigneten sich grausame Vorfälle am Hafen von Wasserburg. Ich werde die Informationen zusammentragen, und Sie verehrte Leserschaft zeitnah in Kenntnis setzen.

Ihre Calira Bernstein