Perricumer Ratsgeschichten - Einsicht

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Ratsherrin Ginaya von Alxertis an Reichsvogt Wallgrin von Perricum. Die Zwölfe zum Gruß.
 
 
 
 
Hochgeboren, ich hoffe, dass Ihr Euch wohl befindet in diesen Stunden. Überdeutlich hat sich die Fratze des Verrats und Aufruhrs in den letzten Tagen gezeigt und wenn ich, anders als die bedauernswerte Yargunde von Barûn-Bari, Boron sei Ihrer Seele gnädig, den Meuchelmördern inmitten des aufgebrachten Pöbels gerade noch entging, so meine ich, war es der Götter Wille, dass meine Zeit auf Deren nicht beschlossen ist. Gleichwohl bebe ich davor, welche Daimonenknechte im Verborgenen weiter ihre Messer wetzen in der Absicht, noch mehr ehrliche Verfechter der zwölfgöttlichen Ordnung zu beseitigen und wage mich kaum ohne bewaffneten Schutz aus dem Hause. Ich gestehe freimütig, dass ich mich geirrt habe, als ich Euren Worten keinen rechten Glauben schenken mochte und Ihr hattet recht mit Euren Anschuldigungen, das ist itzt überdeutlich. Doch trotz, oder gerade wegen dieser über uns allen schwebenden Gefahr, drängt es mich umso mehr, weiteren Schaden für die Stadt abzuwenden, die Schuldigen für das Vorgefallene zu finden und sie für ihre Taten zu Verantwortung zu ziehen. Das Konstableramt ist dafür genau das richtige und ich hoffe, dass es noch genug aufrechte Ratsleute gibt, die mir dafür ihre Stimmen geben. Auf dass wir, wenn wir dereinst abtreten, die Stadt als einen geordneteren, friedlicheren und prächtigeren Ort unseren Kindern und Kindeskindern überlassen können.
 
 
 
 
Den Zwölfen befohlen,
Ginaya von Alxertis