Merkwürdige Ereignisse in Dürsten-Darrenfurt

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Merkwürdige Ereignisse in Dürsten-Darrenfurt

Es geschah am 1. Praios, die Darrenfurter Stadttore wurden gerade geöffnet als man schon vom Haselhainer Stadttor ein Signal wahrnahm, das bedeutete, dass der erste Mensch nach den Namenlosen Tagen auf Darrenfurt zukam. Der Unbekannte war ein Holzfäller aus dem Dörfchen Waldwacht der unserer Baronin mitteilte, dass im Firunswald ein Waldbrand ausgebrochen war und sich dem Holzfällerdorf Waldwacht mit hoher Geschwindigkeit nähert.

Ruffina rief sofort den Befehl aus die II. Darrenfurter Kompanie am Marktplatz zu sammeln und alle Planwägen im Gestüt vor der Stadt bereit zu machen und ebenfalls auf den Marktplatz zu fahren, außerdem wurden zwei Pagen zu den Händlern geschickt die Spitzhacken, Spaten und Holzfälleräxte haben könnten um diese in die Planwägen zu bringen. Nachdem die Soldaten und alles Nötige am Markt versammelt waren brach man in Richtung Waldwacht auf. Auf dem Weg nach Waldwacht brach bei einem Rad eine Speiche und die Soldaten mussten die Ladung des Planwagens die restlichen zehn Meilen bis Waldwacht tragen, was viel Zeit verstreichen ließ.

Dort angekommen hatte sich das Feuer dem Dorfrand schon genähert und die Soldaten unterstützten die Dorfbewohner bei den nun beginnenden Löschmaßnahmen.

Bei einem Haus konnte das Feuer schnell eingedämmt werden. Doch da geschah ein Unglück, bei einem Holzstapel versuchte ein Holzfäller zu verhindern, dass das Feuer auf diesen überspringt und ohne lange zu zögern sprang eine Flamme auf den von Ingerimm und Phex verlassenen, vom Stapel und ein Soldat erkannte einen minderen Feuergeist, der dem Holzfäller erst die Haare entzündete und dann die Kleidung, jetzt war der Soldat aber schon mit einer Decke zur Stelle und löschte den in Flammen stehenden Mann der sofort in einen Planwagen gelegt wurde um nach Darrenfurt gebracht zu werden.

Der Mann erlag jedoch noch auf dem Weg nach Darrenfurt seinen schweren Verbrennungen, möge Boron seiner Seele gnädig sein. Die Frau des Verstorbenen musste als man ihr die Nachricht überbrachte ins Noionitenkloster bei Perricum gebracht werden, wir hoffen sie ist bald wieder genesen. Die zwei Kinder der Frau wurden den in Darrenfurt ansässigen Hesindegeweihten gebracht.

Am Abend standen zwei der fünf Häuser nur noch als Kohlegerüste und alle Holzstapel bis auf den, wo der Holzfäller das Opfer der Flammen wurde waren nicht mehr wieder zu erkennen. Alle Soldaten mit Verbrennungen, sechs an der Zahl wurden nach Darrenfurt transportiert und die Restlichen vierzehn halfen beim Bau von professorischen Notunterkünften.

Nach dem Ruffina Bericht erstattet bekam schickte sie noch am selben Tag einen Boten zu dem für Darrenfurt zuständigen Praios-Geweihten um die Erlaubnis für eine von Praios-Geweihten begleitete Expedition in die Mitte des Firunswaldes zu bekommen.

Denn es ist verwunderlich, dass es nur einen einzigen Waldbrand zu dieser Zeit gab und in diesem Wald geschah schon öfters merkwürdiges. So verschwanden zum Beispiel schon öfters Leute und tauchten nie mehr auf, damals wurden sogar zwei Expeditionen in den Wald geschickt von denen die Erste auch spurlos verschwand.

Die Wahrheit liegt irgendwo da drinnen.

Nach dem nun einige Praiosläufe vergangen sind, ist Waldwacht wieder im Urzustand und die meisten Wunden sind auch schon verheilt. Wenn eine Expedition unternommen wird, werde ich hier vielleicht wieder zu Wort kommen.

Ludowig der Darrenfurter
1.Stadtschreiber Darrenfurts
Privat-Secretarius Ihrer Hochgeboren Ruffina von Darben-Dürsten

Im Jahre 32 Hal