Hinter mächtigen Mauern - Es gibt noch Gold in Perricum

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In einer Gaststube in Rabicum, Peraine 1035 BF

Müde, aber erleichtert endlich die Herberge doch noch vor Einbruch der Nacht erreicht zu haben, betrat der Söldner die Gaststube. Praios verwöhnte an diesem Tag – wie zu dieser Jahreszeit und in diesem Landstrich üblich ¬– Perricum mit seinem Antlitz und so war es nicht verwundert, dass Bran recht verstaubt wirkte, als er mit seiner geschulterten Armbrust durch die Tür trat und sich in dem gut gefüllten Raum nach einem halbwegs freien Platz umsah. Noch bevor sein Blick den ganzen Raum erfasst hatte, hörte er bereits eine kratzige Stimme seinen Namen rufen. „Bran? Bran Armbruster von Eslamsgrund?“

Der Söldner sah sich nach dem Besitzer der Stimme um und erblickte einen alten, vernarbten Mann, wie er mit einer schmutzigen Hand nach ihm winkte. Das schütterne Haar hatte klebte dem Mann am hageren Schädel.

„Voss? Du ater Gauner?“ Rief Bran halb erstaunt, halb erfreut und stapfte auf den alten Mann zu. „Ich dachte, es hätte Dich damals vor Gareth erwischt?“

„Ach was, das war nur ein Kratzer und hat mich zwei Finger gekostet.“ Stolz hielt Voss die andere Hand hoch und wackelte mit den übrigen, drei verbliebenen Fingern. „Wirt! Noch eines von dem Zeug, was Du Bier nennst, für meinen Freund hier.“

Lachend stellte Bran derweilen seine Armbrust neben die Waffen des älteren Söldners und warf sich selbst neben ihn auf einen freien Platz auf der Bank.

„Wo willst Du hin?“

„Nach Perricum, habe gehört, dass dort bald Männer gebraucht werden.“

„Wirklich? Ist was dran an dem Gerücht?“

„An welchem Gerücht?“

„Na, dass die Pfeffersäcke die gesamten Perrinmarschen, Teile Bergthanns und Brendiltals als Lehen beanspruchen…. Weil sie doch so viel für die Mark und die Landesverteidigung geleistet haben.“

„Ach so das. Ja, scheint so. Die Städter haben wohl auch schon das Auslaufen der Flotte verzögert, indem sie die Kette einfach nicht runter gelassen hatten. Das ganze Getue soll auch so weitergehen, bis die Ländereien an die Stadt übergeben sein sollen.“

„Har, har… Ja, da müssen die feinen Kapitäne und Admiräle wohl blöd aus der Wäsche geschaut haben, als sie da, fein herausgeputzt, auf ihren Schiffchen standen und die Städter ihnen den blanken Hintern entgegen gestreckt haben, während die Kette oben blieb.“

„Du, was hat die Stadt denn denn so vieles mehr als andere Städte geleistet, so dass sie solche Forderungen stellen?“

„Har, har, keine Ahnung, weiß ich doch nicht. Aber uns soll es doch recht sein. Jetzt scheinen sie jedenfalls Männer zu suchen die unterstützen, ihre Forderungen der Mark gegenüber Nachdruck zu verhelfen.“

„Genau, dann ist es also abgemacht? Wir reisen morgen zusammen nach Perriucm-Stadt?“

„Aber sicher, bei Kor. Wir lassen uns anheuern und werden den Adelssäcken mal so ordentlich zwischen die Beine treten.“

„Har, har…“

„Und den Herrn und Frauen Admiräle und Kapitänen.“

„Har, har…“

In diesem Moment brachte der Wirt das bestellte Bier, worauf die beiden Söldner auf ihr Vorhaben anstießen.

„Möge der Adel sich noch lange den Forderungen widersetzen und die Pfeffersäcken noch lange stur bleiben!!“

-- Ergänzende Information: Ihre Forderungen will die Stadt notfalls mit Nachdruck durchsetzen, dazu heuert sie bereits Waffenvolk an und behindert die Flotte.

Offizielle der Mark stehen teilweise unter Hausarrest, bzw. erhalten ein strengen Geleit, wie es heißt nur zu ihrer eigenen Sicherheit, während sie sich durch Perricum-Stadt bewegen.

GG&P-Con 2012 Garetien-, Greifenfurt- und Perricum-Con 2012

Dieser Artikel verweist auf die Handlung des GG&P-Cons 2012.