Geschichten:Grossgaretische Immanmeisterschaft 1042 BF - 5. Spieltag

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IBS Immanbanner-Schau 5/1042 BF
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Immanstadion Gareth, 20. Ingerimm 1042 BF

1. Halbfinale: Triumph Perricum vs. Hartsteen 996 32 zu 15
Nach einem Ruhetag zum Tag der Waffenschmiede war das Immanstadion fürs erste Halbfinalspiel trotz frühem Nachmittag und kalten Winden brechend voll, obwohl gar keine Garether Mannnschaft spielte. Gespannt warteten sie auf eine Überraschung, die dann doch nicht stattfand. Waren die Adler Greifenfurt zum Turnierauftakt vom Hartsteener Sturmlauf noch überrumpelt worden, so war die Auswahl aus Perricum besser vorbereitet. Technisch mit der feineren Klinge und taktisch perfekt auf den Gegner eingestellt erzielten die Blauen praktisch mit jedem Schuss aufs Tor der Violetten auch Punkte. Die wuchtigen, jedoch mit zunehmender Spieldauer einfallsloseren Angriffe verpufften dagegen viel zu oft an Perricumer Schlägern und luden wiederum zu Gegenangriffen ein. Beim Pausendstand von 17:7 war auch dem letzten Zuschauer klar, dass in diesem Spiel keine Sensation mehr zu erwarten war, zumal es in der zweiten Halbzeit genauso weiter ging. Den Schlusspunkt dieser torreichen Partie setzte Perricums Solva Grittschneider mit einem feinen Solo um drei verdutzte Hartsteener Verteidiger und einem unhaltbaren Flachschuss ins rechte untere Eck. Erste Gratulanten der "Triumphierenden" nach dem Schluss-Horn zum Endspieleinzug waren denn auch die ritterlichen Hartsteener, die nie aufgegeben hatten, doch denen an diesem Tag ihre Grenzen aufgezeigt worden waren. Auch sie durften mit ihrer Leistung an diesem Meisterschaftsturnier hochzufrieden sein.

2. Halbfinale: Immanbanner Gareth vs. Ritter von Hirschfurten 24 zu 16
Auch im zweiten Halbfinale lautete die Begegnung Turnierfavorit gegen Alrik Aussenseiter, allerdings hatte das Immanbanner wesentlich mehr Mühe gehabt in seinen Gruppenspielen als die zwei Stunden vorher siegreichen Perricumer. Die Zuschauer im vollen Immanstadion durften also gespannt sein und nicht wenige Rebellen-Anhänger auf den Rängen feuerten hemmungslos die Mannschaft aus der Provinz an, auf dass es dem Lokalrivalen nicht anders ergehen sollte als der eigenen Fünfzehn… Doch solche Erwartungen wurden schnell enttäuscht. Das für gewöhnlich eher defensiv eingestellte Immanbanner überraschte Gegner und Zuschauer mit einer ungewohnt offensiven Spielweise und nahm den Rittern damit je länger je mehr den Wind aus den Segeln – buchstäblich übrigens, denn auch im zweiten Spiel liessen heftige Windböen Passspiel und Torschüsse aus über zwanzig Schritt Entfernung zu einem wahren Phexensspiel werden. Der Ball blieb somit weitgehend am Boden und dort setzte sich Erfahrung gegen Unbekümmertheit deutlich durch, als die Ritter im Verlauf der zweiten Halbzeit nach und nach konditionell abbauten und meist den einen Schritt zu spät kamen. Mit einer soliden, aber noch wenig mitreissenden Leistung folgte das Immanbanner somit den "Triumphierenden" ins Endspiel nach, während die geschlagenen Waldsteiner sich immerhin zu Gute halten durften, bei ihrer ersten Meisterschaftsteilnahme gleich das Halbfinale erreicht und erst noch die grossen Rebellen von Gareth bezwungen zu haben.




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20. Ing 1042 BF
5. Turniertag
4. Turniertag


Kapitel 6