Gramwacht - Putz und Tand

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Ritterherrschaft Gramfelden, 21 bis 28 Efferd 1042,Gramwacht.

21. Efferd zur Praiosstunde "Konnar, wie sieht es aus? Seid Ihr bereit für einen Besuch in Gareth?", Korwin kramte in der Reisekiste herum nach einem Lederbeutel.

"Ja kann los gehen, bleibt nur zu hoffen, das die Knollennase nicht wieder alles versäuft. Zum Glück ist die Zahl der Huren in Gareth, die sich mit dem kleinen Volk abgeben, zu klein, als das der Bock die Silberstücke auch noch verjubelt", lachte Konnar. Im gleichen Augenblick hatte er auch schon Balsox Lederstiefel im Heck stecken. "Du dreckiger alter Mann", schnaubte Balsox. "An dir werden die Huren auch nichts verdienen kleiner. Du hast mehr Ungeziefer an der Lanze, als Ratten in Gareth herum streunen". Gelächter erfüllte das alte Gemäuer. Die drei schauten sich an und Sie spürten, dass es nicht das letzte Lachen hier sein sollte.

Korwin reichte den beiden die Geldkatze. "Ich will, dass ihr uns alles besorgt, was wir benötigen um uns mal richtig heraus zu putzen. Zusätzlich noch ein Kettenhemd für den Bauern. Vier Waffenrücke, weiss, nicht das für den Kaiserhof aber ordentliche Ware. In der Mitte das Wappen von Gramfelden."

Er reichte ihnen ein Pergament mit zwei Zeichnungen. Zur Rechten ein weißer Schild mit einem Krammetbeerenzweig, zur Linken ein weiter Schild, zweigeteilt, rechts erneut der Zweig, auf der Linken in grün ein weißer Orkschädel.

"Den Zweig will ich auf dem Waffenrock sehen und auf zwei Holzschildern. Gut gearbeitet bitte, aber für ein Turnier muss es nicht halten. Das rechte Wappen will ich auf einem Eisenschild sehen. Diesmal bitte von der Beschaffenheit, dass es sich sogar der alte Reto in die Waffenkammer stellen würde." Blinzelte Korwin. "Ich zähl auf dich Balsox, lass keine Schande über uns kommen. Das ganze bitte so schnell wie es geht. Lasst euren Charme spielen. Und wenn ihr schon mal da seid und in den Tavernen herum lungert, haltet die Augen nach ein paar schlechten Dieben Ausschau, die auf dem Acker vielleicht doch mehr taugen, als in der Stadt. Und nun los." Konnar und Balsox blickten sich an und begannen zu Lachen. "Jawohl euer hochwohlgeboren, Baron von Dreckslochen zu Dämonenscheissloch".

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28. Efferd Gramwacht. Korwin hörte das Getrappel der Hufe auf die Wacht zu reiten. "Korwin!", hörte er die raue Stimme Konnars schallen. "Wie ist es dir ergangen mein Freund?" "Alles in bester Praiosordnung", rief ihnen Korwin entgegen. "Habt ihr alles bekommen?"

"Zu ihren Diensten", erschallte es von Balsox entgegen. Er warf das große Bündel mit einem Scheppwen vor die Bank vor der Wacht. "Alles bekommen. Für die Eile war es auch gar nicht von so schlechter Machart. Ich denke für die Vorstellung reicht es." Konnar stieg von Pferd ab. "Und ein paar brauchbare Leute haben wir auch aufgetan. Der Kerl heißt Kuno. Wir haben ihn in einer Taverne kennen gelernt und von der Brachenwacht erzählt. Er war sofort Feuer und Flamme. Hat wohl n Sohn und ne Nichte, die sich aktuell in den Gassen Gareths herum treiben, die er jedoch lieber in ehrlicher Arbeit sehen will. Die kleine heißt Dabatti Nuhraja und wollte sich in ein paar Tagen hier einmal vorstellen. Aber mehr dazu später". Konnar ging in Richtung der Weiler. "Wie sieht es mit unserem Ungeheuerhaufen aus? habt ihr etwas erlegen können?"

Korwin blickte auf. "Ja wir haben am Rande der Brache drei verunstaltete Eber erlegen können. Bevor wir Sie auf den Haufen geworfen haben, haben wir Sie noch aus den Pelz geschlagen und mit der Fackel etwas abgeflämmt. Die sehen jetzt richtig niederhöllisch aus", grinste Korwin. "Aber so leicht war es nicht. Die Biester waren vogelwild. Und ich musste wirklich acht geben, dass sie nicht zu nah an die Bauern heran gekommen sind." "Sind die Weiber schon zum alten Königslinden unterwegs?" Fragte Konnar. Korwin konnte sich das Grinsen noch immer nicht verkneifen. "Ja ich habe Sie Wein und ein paar Stoffballen kaufen lassen. Sie sollen ja auch was zum Tratschen haben. Damit es auch jeder erfährt, habe ich Ihnen noch 3 Silberstücke gegeben, damit Sie im Gasthaus was anständiges essen können." Konnar blickte sich zu Korwin um. "Phex hätte seine wahre Freude an dir. Lassen wir uns überraschen."

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Texte der Hauptreihe:
K2. Putz und Tand
Autor: Gramfelden