Gähnende Leere - Teil 17

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Neunfinger schaute sich zufrieden um.
Seine Korgoner hatten in den letzten Tagen ganze Arbeit geleistet.
Die Klamm war blockiert, ein schwerer Balken musste zur Seite gezogen werden, wollte man per Wagen oder per Pferd in Richtung Helburger Ruinen weiterziehen.
Niemand kam nun mehr an ihm vorbei.
Niemand würde die Kor-Kirche beschuldigen können, an dem Frevel des Helburgers beteiligt gewesen zu sein.
Nachdenklich schaute er Richtung Gebirge. Als er sich gestern näher an die Ruinen gewagt hatte, waren ihm frische Hufspuren aufgefallen. Sicher hatte niemand den Einsturz der Burg überlebt. Vielleicht war es ein Späher gewesen, mit etwas Glück nur ein versprengtes, herrenloses Pferd.
Er musste wachsam sein.
Es galt die Kirche zu schützen.
Er sammelte seine Männer um sich.
„Korgoner!
Ab heute halten wir hier Wacht.
Wegen dem was aus den Trümmern der Helburg heraufsteigen mag.
Und wegen Jenen, welche die Trümmer der Helburg plündern wollen um Kor zu schaden.
Wir wachen für Kor.
Deshalb soll dieser Ort Korswacht heissen.“
Die letzten Worte brüllte er.
Die Korgoner stimmten ein.