Eine Baronie zu ordnen - Eine Baronie zu ordnen

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Als Escalia wenige Tage später wieder auf dem Hahnenfels eintraf, war sie mehr als erschöpft. Nach der berauschenden Feier nach der Ernennung Hartors zum Junker und der Erschaffung des Junkertums Birkenweiler war sie mit den Geweihten weiter gereist. Sie hatte den Fremmelsdorfern den Kor-Geweihten als neuen Lehnsherren vorgestellt, was diesen offensichtlich wenig gefiel.
Auch die Freude in Kleinfurt hielt sich in Grenzen und doch hatte Escalia das Gefühl, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hatte, den dortigen Menschen Leiane als Lehnsherrin zu geben.
In Hommern nahm Samia von Hommern gefasst die Beschneidung ihrer Ländereien hin. Ihr Bruder hingegen schien froh über seine neue Aufgabe.
Ganz am Ende der Reise lag dann noch Byderisch. Escalia hatte Samia beauftragt Raim Lostanus nach Byderisch zu bringen. Der großgewachsene Mann schien etwas verunsichert, als er plötzlich auf die neue Baronin und die drei Geweihten traf. Doch schon wenig später war er voller Begeisterung für die Aufgabe, die Escalia ihm zugedacht hatte. Und so leistete auch er den Lehnseid und wurde Junker von Byderisch. Escalia wurde aus ihren Gedanken gerissen als sie den Hahnenfels erreichte. Sie übergab ihr Pferd an einen Stallburschen und ging zur Oberburg. Ohne in ihrer Kammer halt zu machen, stieg sie auf den alten Wehrturm hinauf und kletterte aufs Dach. Sie setzte sich auf die warmen Dachschindeln und schaute über ihr Land. Wie es schien, hatte sie die ersten wichtigen Schritte getan, um Fremmelsfelde in eine sichere Zukunft zu führen. Doch noch blieb einiges zu tun. Mochten die Götter es geben, dass diese Baronie ein sicherer und friedlicher Ort blieb.