Eine Baronie zu ordnen - Bestandsaufnahme

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Als sich die Baronin und der Geweihte an nächste Morgen wieder trafen, war die Stimmung kühl.

“Nun“, begann Escalia, “nachdem wir die Sache mit den Pulethanern geklärt haben, lasst uns Details besprechen.“

Escalia von Hahnentritt beugte sich über die lederne Karte der Baronie.

“Am Dringlichsten erscheint mir, die Südgrenze der Baronie zu sichern.“, meinte Escalia. Irean nickte.

“Hier im Südwesten“, Irean zeigte auf den Hahnenfels, “schützen Burg und Stadt vor Übergriffen.“ Sein Finger glitt weiter nach Osten.

“Aber zwischen hier und Hommern gibt es eine lange ungesicherte Grenze. Hommern selbst hat ein wenig Landwehr.“

“Wem untersteht die dortige Landwehr?“, Escalia rieb sich nachdenklich die Nase. Irean zögerte kurz, “Ab jetzt untersteht sie direkt Euch.“

Escalia drehte sich zu ihm um, “Wie meint ihr das?“

“Euer Vorgänger wollte keine Landwehr, die würde nur Geld kosten. Es dauerte lange, bevor er mir erlaubte, wenigstens 30 Mann mit dem Nötigsten auszurüsten und auszubilden. Ich bildete ohne sein Wissen 50 Mann aus. Er erlaubte jedoch nicht, dass ich einen Vertreter benannte, und da ich nicht länger Vogt bin ... “ Escalia schüttelte den Kopf, “Wie konnte er nur so kurzsichtig sein?“

Der Geweihte hob ratlos die Schultern.

Sie erhob sich, “Ich danke Euch für Eure Einschätzungen. Doch ich fürchte, diese Karte allein genügt nicht. Ich muss mir meine Baronie anschauen.“

Der Gippelsteiner nickte. Escalia ging zum Fenster und schaute hinaus, “Der Tag ist noch jung, lasst uns reiten.“