Ein Stein im Nebel - Entscheidungen in Greifenfurt

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Anfang Phex 1034 BF – Stadt Greifenfurt

Im Eilritt hatten die Bernhelm, Helmbrecht und Karminia unter der Führung Gunilde von Dergelstein die Stadt Greifenfurt erreicht. Rosco Falkenblick, auf den die Reisenden bei Weihenhorst getroffen waren hatte sie darüber informiert, dass der Nebelsteiner Ihnen übel mitgespielt hatte. Nicht nur hatte er das Gerücht verbreitet, dass diejenigen, die mit dem Prinzen in den Norden aufgebrochen waren gemeinsame Sache mit den Orken gemacht hätten und Edelbrecht an diese ausgeliefert hätten. Nein, er hatte für die Edlen und Barone des Reiches Steckbriefe fertigen und diese in der Mark verteilen lassen. Auf jedem prangten Summen, die so manchem Märker ein gutes Leben in der Zukunft versprachen.

Unter größter Vorsicht drangen die Märker daher in die Stadt Greifenfurt ein, die nun, gerade dass der Winter vorüber war, in großer Auffuhr ob der Truppensammlung des Meisters der Mark war. Nach kurzer Zeit trafen sie auf Reto von Schattenstein, der ihren Bericht mit einem lauten „Also doch, ich wusste es von Beginn an, dass der Nebelsteiner ein Lump ist! Er macht seinem Namen alle Ehre – umgibt sich mit Nebel und Lug und Trug!“ zur Kenntnis nahm.

Die Entscheidungen waren schnell getroffen: Die, dem Prinzen getreuen Truppen mussten schnell zusammen gerufen und zum märkischen Marstall entsandt werden. Dorthin sollten Bernhelm und Rosco reiten, um Urion von Reiffenberg zu informieren. Zudem sollte von dort auch ein Bote gen Hesindelburg entsandt werden, um in Erfahrung zu bringen, in wie weit, Anselms und Genzmers Misssion, Irmenella von Wertlingen zur Aufgabe ihres Exils zu bewegen, von Erfolg gekrönt war. Danach sollten sie sich über Kressenburg, wie vom Prinzen befohlen in den Kosch aufmachen.

Von Hexenhain aus sollte man sich dann über Greifenfurt in Richtung des Aufgebots Tildans aufmachen, der seine Truppen bereits am Rande der Wildermark, in der Baronie Hasenfeld sammelte. Der von Tildan angeführte Grund, den Heerbann der Kaiserin Rohaja zu unterstützen, durfte mehr denn nur bezweifelt werden.

Am folgenden Tag führte Reto den Bannerträger Bernhelm zu den, unter Hausarrest gestellten Koschern. Edelbrecht hatte Arbel von Hirschingen, Ritterin Mirnhilde von Tannerau, Ritterin Balbine von Stippstrunk, Ritter Baduar von Wildreigen und Feronessa von Nadoret in Greifenfurt gelassen, um über seinen Sohn zu wachen. Der Kanzler der Mark hatte jedoch im Zuge der Verurteilung der Personen, die mit Edelbrecht aufgebrochen waren ebenso einen Verdacht gegenüber den Koschern erhoben und diese kurzerhand festsetzten lassen. Doch hatten diese ihre Verhaftung nicht einfach über sich ergehen lassen sondern sich standesgemäß gewehrt. Während des Scharmützels wurde Minhilde von Tannerau derart schwer verletzt, das sie nur wenige Tage später von Boron abberufen wurde. Schnell hatte man die verbliebenen koscher Recken befreit um Reto von Schattenstein bei der Mobilisierung der Truppen in Greifenfurt zu unterstützen.

Nur wenig später brachen Gunilde von Dergelstein und ihr Lehensmann Helmbrecht sowie dessen Gattin Karmina gen Nord-Osten auf um zunächst in Pechackern zu berichten und anschließend über Hundsgrab die Kräfte in der Baronie Dergelstein zu bündeln.