Die Wacht am Finsterkamm

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Jetzt, da das Reich seine Heere nach Osten wirft, dem Daimonenmeister die Lande Tonriens und Darpatiens wieder zu entringen, ist eine Kunde beruhigend, die Balsam ist für die Sorgen des almadanischen Winzers, des Koscher Brauers wie auch des garetischen Bauern: Sollten die elenden Schwarzpelze im Blutrausch und von der scheinbaren Schwäche des Reiches gereizt auf die gefährliche Idee kommen, die Greifenfurter Lande wie einst mit feuer und Brand verheeren zu können, so werden sie auf Greifenfurter Granit beißen, denn grimm und entschlossen harren die Greifenfurter Ritter und Landsknechte unter Ritter Guneldian von Dûrenwald-Elfenstein am Paß über den Finsterkamm, auf daß kein schwarzpelziger Fuß den Boden des Reiches betrete!

Wären auch die Adeligen der Mark lieber bei ihren Verwandten und den anderen Streitern des Reiches im Osten, die Fahne Greifenfurts gegen die feindlichen Linien zu tragen, so verrichten sie hier ihren unschätzbaren Dienst am Reiche, indem sie die Flanke bedecken, in die der Ork nur allzugerne hineinstoßen würde. Doch nicht mit den Greifenfurtern!

Überall auf den Zinnen der wiedererrichteten Burgen und Wehranlagen spähen die wachsamen Augen der Mark, auf daß das Herz des Reiches ruhig weiterschlage und sich nicht in Sorgen verbiege.