Die Suche nach dem Glück

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Ein weiser Mann, der seine Schüler um sich versammelt hatte, wurde gefragt:

„Meister, wie kann man das Glück erfahren?“

Der Gelehrte antwortete darauf:

„Wenn ich sitze, dann sitze ich! Wenn ich gehe, dann gehe ich! Wenn ich esse, dann esse ich!“

Die Schüler waren verwundert ob der Worte ihres Lehrers. Daher stellten sie erneut ihre Frage:

„Meister, wie kann man das Glück erfahren?“

Darauf entgegnete der Gelehrte:

„Wenn ich sitze, dann sitze ich! Wenn ich gehe, dann gehe ich! Wenn ich esse, dann esse ich!“

Unmut machte sich da unter den Schülern breit und viele erhoben das Wort gegen Ihren Lehrer. Sie forderten erneut, er möge ihnen eine Antwort auf ihre Frage geben. Doch der Gelehrte blieb weiterhin ruhig und wartete den Tumult ab, eher er erneut zu sprechen begann:

„Wenn ich sitze, dann sitze ich! Wenn ich gehe, dann gehe ich! Wenn ich esse, dann esse ich! Ihr sitzt und denkt an das Gehen! Ihr geht und denkt an das Essen! Und wenn Ihr esst denkt ihr ans Sitzen! Doch nur, wer den kurzen Augenblick zwischen dem Vergangenen und dem Zukünftigen erlebt, kann dem Glück begegnen!“

(Zitat Alrik Eschenwind, reisender Phexgeweihter und Prediger)

Texte der Hauptreihe:
K2. Die Suche nach dem Glück
1034 BF
Die Suche nach dem Glück
Die Mär des wahren Wertes

Kapitel 2

Autor: Syrrenholt