Der Streit zwischen Greifenfurt und Garetien - Warnung vor dem Brudermord

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Von: Baronin Thalionmel von Erlenstamm

durch Ihre Spektabilitas Nimslana Missir durch den Staatsschreiber Doktor Baldus

An: alle Edlen von Greifenfurt und Garetien

Gar Garstiges ist uns allen in den letzten Götterläufen widerfahren. Dabei wurde sowohl auf der Seite der Greifenfurter wie der Garetier so manche Heldentat vollbracht ... und wohl auch die eine oder andere Schandtat begangen. Auf allen Fronten gab es Helden und Versager. Insbesondere in Anbetracht des Ausgangs scheinen Schuldzuweisungen nicht von Sinn zu sein. Man mag über Beschlüsse der Greifenfurter verärgert sein oder nicht. Wenn dem so sei, so kann man im Geiste der Geschwisterlichkeit darüber reden und nicht gleich Gift und Galle in den Mund nehmen. Doch auch umgekehrt sollte niemand sich hinreißen lassen zu Aussagen, die den gerade erst mit gemeinsamen Kräften errungenen Frieden gefährden.

Und bedenkt wohl all Ihr Edlen wohl: Wie sehr man sich auch ab und zu mehr Unabhängigkeit von den Schalthebeln der Macht des Reiches wünscht, welches oft ohne Kenntnis über die Verhältnisse vor Ort entscheidet, so sind wir doch alle in einer göttergewollten Ordnung zu Brüdern und Schwestern zusammengefügt. Viel schlimmer als der Krieg gegen die Orks wäre somit eine bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Garetiern und Greifenfurtern. Wer weiß, vielleicht ist hier auch wieder eine dunkle Macht am Werk? Ist der eine oder andere von uns, ohne es zu wissen, vom dämonischen Stachel des Verderbers vergiftet, damit dieser sein Ziel auf eine wahrlich infame Weise erreicht? Durch Brudermord!

Lasst es nicht soweit kommen!! Daher biete ich Euch an, sich auf der Burg Freudenstein in der Baronie Erlenstamm zu treffen, um in Frieden und allenfalls mit geschliffenen Zungen, doch nicht mit solchen Waffen die Auseinandersetzung beizulegen.

Mögen die Zwölfe uns allen in dieser schweren Stunde beistehen.

Sigulum und Unterschrift Dr. Arth Baldus