Der Samen des Lebens

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Nun soll die Reinigung endlich abgeschlossen werden. Die Samen sollen in die Erde gebracht werden, sollen all die schweren Lasten mit sich nehmen. Noch einmal wird eine Dankesrede an die junge Göttin, die gütige Göttin und auch die heitere Göttin gehalten. Das Ende der Reinigung wird verkündet, doch da tritt der Orkenwaller vor und verkündet, dass er seine Lasten nicht mehr tragen kann und dass er es sich überlegt habe. Er will sich selbst der Erde übergeben, sich selbst geben, um neu geboren zu werden.

In stiller Andacht wird nun das Ende eingeläutet. Der Tsa-Geweihte küsst den Baron und durch das Gift auf seinen Lippen sterben sie beide ...

Während des Gesanges tritt der Rondra-Geweihte vor und kniet vor den Toten, er macht seinen Frieden mit ihnen: „Nun haben wir zwei Brüder verloren. Welch trauriger Tag für mich, welch Verlust für die Sache für uns alle. Möget ihr den Frieden finden, den ihr gesucht habt, wir werden zurückbleiben und weiter kämpfen müssen und dies ohne eure Stärke.

Die Geweihten der Tsa, Rahja und Peraine heben nun an zur Liturgie:

“Neues beginne! Neues erwachse in uns allen! Möge das Leben erblühen, wo einst schwere Last uns erdrückte. Zum Fest des Lebens luden wir euch und nun bitten wir euch: Gehet in euch. Bedenket die Schönheit und Vielfalt des Lebens. Erfreuet euch daran und gebt all die alten, toten Gedanken, die euch behindern und mit Sorge erfüllen. Erfüllt die Samenkörner damit, befreit euren Geist von alter Last. Lasst Neues beginnen!”

“Freude soll in eurem Herzen herrschen! Öffnet euch und lasst euch berühren vom Klang der Schönheit, die in allem Leben steckt, welches von den Göttern gesegnet wurde. Das Fest des Lebens soll sein ein Fest der sich erneuernden Seele. Wo Neues erblüht, gibt es keine Trauer um Vergangenes, denn es ist nie gewesen. Möge der Rausch der Herrin euch erfassen und hinweg nehmen all die Sorgen. Öffnet eure Herzen. Befreit euch von all den trüben Gedanken. Lasst Freude herrschen!”

“Gedeihen mit euch! Aus Altem erwächst Neues, gedeiht mit frischer Kraft. Wo der alte Baum fiel, bildet er die Grundlage für den Sämling und doch ist er ein neues Leben. Gedenkt dem Leben das einst war, findet Kraft im neuem Wachsen, im Gedeihen. Lasst das Leben und eure Seele gedeihen!”

Nun geht es zu den Reinigungsfeierlichkeiten, wobei auch die Geweihten der Rondra und des Praios sich bereit erklärt hatten, diese zu unterstützen, und auch die Nebachoten lassen es sich nicht nehmen, um ihren Teil mit beizusteuern.

“Auch am Fest des Lebens teilnehmen werden unsere Brüder in Praios, in Rondra und in Travia. Sie alle werden zu dem Leben ihre Sicht beitragen und euch allen helfen, die Reinigung der Geister vorzunehmen, auf dass der Samen des Lebens neuen Grund finde, neue Kraft. Vom Licht des Götterfürsten bestrahlt, von der Kraft der Herrin Rondra behütet und von der großen Freundschaft der Travia empfangen.”

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30. Phe 1026 BF zur abendlichen Perainestunde
Der Samen des Lebens

Kapitel 1

Lasst uns das Leben ehren
Autor: Marcus G.