Der Ruf des Einhorns - Vom Käse Yesatan

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Reichsstadt Eslamsgrund, 30. Efferd 1036 BF, am Mittag

Answin von Prailind war mindestens ebenso verwirrt wie der Nandusgeweihte. „Yesatan, Yesatan, irgendwoher kenne ich dieses Wort,... hat es vielleicht was mit Käse zu tun?“ fragte er Pip, der sich in einer Tasche seines Mantel verborgen hatte. Der piepste ihn zornig an: „Käse, Käse, Käse, manchmal glaube ich du bist die Maus und nicht ich!“

„Ich meine Yesatan ist so eine Art horasischer Weichkäse, du weißt schon, mit Edelschimmel und so...“, wandte der Hesindegeweihte ein, wurde aber vom Mäuserich unterbrochen:

„Vergiss den verfluchten Käse! Wir haben größere Probleme! Yesatan, Ex-Graf von Eslamsgrund, Ex-Autor und Ex-Demokrat! Wider Fron und Lehen, schon mal gehört? Ist zwar auch Ex-lebendig, aber das ganze stinkt trotzdem nach Aufstand!“

„Ungefär so wie horasischer Weichkäse!“ Answin fühlte sich wieder klug. Pip schien zu überlegen, er kratzte sich mit seiner kleinen Pfote an der spitzen Nase und knabberte an seiner Schwanzspitze. Schließlich schien er zu einem Entschluss gekommen zu sein: „Zu gefährliches Pflaster hier, wir müssen verschwinden, bevor sie die Stadt verriegeln. Unser Schicksal liegt in Tannwirk.“ Die Maus krabbelte aus der Tasche, seine Robe hinauf und machte es sich in seinem Nacken bequem: „Halt den Kopf unten, ich lotse uns hier schon raus. Wir Mäuse finden immer einen Weg!“

Schicksalsergeben fügte sich der Hesindegeweihte.