Bekennt euch, Frevler - In Praios' Licht

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Ich klage an, Ardo von Keilholtz. Durch Geltungssucht und Prunktsucht hast du dich vor Praios schuldig gemacht. Du hast einen Tempel der Sonne erichten lassen, um in seinem Glanz zu scheinen und dich so über deine Nächsten zu erheben. Du folgst einem gefallenen Prälaten der purpur scheinenden Sonne, dessen Motivation Herrschscuht, Gier und weltliche Reichtümer sind, aber nicht das Seelenheil der Gläubigen. Du verehrst einen Reichsverräter als Heiligen. Schande über dich! Praios wird dich richten. Bekenne deine Frevel!

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„Ich bin Ardo von Keilholtz. Ich habe nach dem Bankett der letzten Nacht auf meiner Bettstatt ein Schreiben gefunden, ein Schreiben wie viele von euch es fanden. Es war eine Klageschrift der so genannten Bekenner. Diese Ketzer meinen, ich hätte mich vor Praios diverser Verbrechen schuldig gemacht. Sie werfen mir Geltungssucht vor, weil ich in meiner Baronie einen neuen Tempel des Götterfürsten errichten lasse. Sie bezichtigten den Lichthüter der Kressenburger Lande, einen meiner wichtigsten Ratgeber, er wäre dem Namenlosen verfallen. Sie werfen mir vor einen Reichsverräter zu verehren, weil ich dem Heiligen Answin, dem Retter Greifenfurts, einen Schrein gewidmet habe.

Zu alledem solle ich mich bekennen, so als hätte ich jemals einen Hehl oder ein Geheimnis daraus gemacht. Wohlan ihr Frevler, die ihr hier unter uns wandelt, ich will euch antworten. Hier vor allen versammelten Brüdern und Schwestern von Stand, vor den Vertretern der Krone, vor den Geweihten der Zwölfe und vor meiner Lehnsherrin. Hier in Praios’ Licht, und nicht wie ihr, in der gesichtslosen Finsternis der Nacht.

Ich bin Ardo von Keilholtz, Baron zu Kressenburg, Herz der Herzen im Bund der Vertrauten der Krone, Träger von Feuerschlag, einem der acht Schwerter der Goldenen Au, und ich weise jeden Vorwurf eines Frevels von mir.

Ich habe Vertrauen in den Rat und die Gebete des Kressenburger Lichthüters. Er wurde in sein Amt berufen vom Greifenfurter Illuminatus, der seine Autorität vom Boten des Lichts erhält und dieser vom Götterfürsten selbst.

Ich lasse einen Schrein errichten, für einen geläuterten Reichsverräter, einen Mann der Tat, der seine Vergehen gebüßt hat und zur Stelle war, als das Reich, als Greifenfurt ihn am dringendsten brauchte. Für diese edlen und selbstlosen Taten und sein Opfer hat die Kirche des Götterfürsten ihn erhoben in den Stand eines Heiligen und deswegen verdient er unsere Verehrung.

Dieser Schrein befindet sich im neuen Kressenburger Praiostempel. Die Pläne für diesen Bau gehen viele Götterläufe zurück. Noch bevor Haffax geschlagen und Tobrien befreit war, ja noch bevor das ewige Licht des Götterfürsten zu uns zurückgekehrt war, hatte ich die Idee für diesen Tempel. Denn es waren dunkle Zeiten in denen ich den Menschen ein Zeichen der Hoffnung geben wollte. Ich war und bin des festen Glaubens, dass es gerade in diesen trostlosen Zeiten wichtig war, ein Zeichen zu setzen und dem Herrn Praios zu zeigen, dass wir auch in diesen Zeiten harter Prüfungen fest im Glauben sind.

So erbitte ich nun ein Urteil von den anwesenden Geweihten der Zwölfe, von meiner Lehnsherrin und meinen Brüdern und Schwestern von edlem Geblüt. Richtet über mich! Bin ich frei von Frevel? Verdiene ich Euer Vertrauen als Lehnsmann? Bin ich würdig weiterhin als Erster unter Gleichen eure Stimme im Bund der Vertrauten der Krone zu sein?

Euch Frevlern die ihr euch Bekenner nennt aber sage ich: Egal wie diese Urteile über mich ausfallen mögen, ich werde euch jagen und für eure frevelhaften Taten vor das Gericht des Götterfürsten zerren, auf das er euch richten möge.

Praios sei mein Zeuge!“