Auf den Spuren des entrückten Königs Alrik - Wirbelsturm

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10. Praios 1035 BF, Gorische Wüste

Über und über von Staub fanden sie wieder bei ihrem Führer Anand und seinen Eseln zusammen. Felan berichtete stolz von der Reliquie des großen König Alriks, während die Todesnachricht Dankrauls die Freude minderte.

Mit Skepsis betrachtete Alissa den Tulamidischen Magier, ließ sich aber von Iralda überzeugen, dass er nun mit ihnen reisen würde.

Sie bestiegen ihre Pferde und wollten sich in Richtung Samra begegen, als am Horizonte eine Reihe Krieger auftauchten. Während Leuward fluchte hörte man Larona sagen. "Die Beni Novad."

Hamarjan erhob das Wort. "Lasst uns schnell machen, sie wurden von Sultan Hasrabal beauftragt das Artefakt zu sichern, sollten die Magier scheitern. Er ist kein guter Mann und ihr werdet sicher nicht mit ihm verhandeln können."

Anand verstand, während der Rest noch diskutierte. "Komm, komm, komm." Wohl seine wenigen garetischen Worte, die er beherrschte.

Sie bestiegen ihre Pferde und ritten Anand hinterher. Im Rücken mussten sie bedrohlich mit ansehen, wie die Krieger aufholten. Die Novadis waren in ihrem Element und die garetischen Ritter kannten sich besser auf den Wiesen der goldenen Au aus.

Hamarjan wandte seine Worte gen Iralda. "Kann ich mit Euch kommen und ihr gewährt mir Euren Schutz und Eure Gastfreundschaft?" Verwundert schaute sie zu dem Magus. "Gewiss, was habt ihr vor?"

Der Magier antwortete nicht, hielt sein Pferd an zu halten. Er stieg ab, nahm seinen Stab und ritzte ein Hexagramm in den Boden des Steinplateaus. Der Mann sprach nun in Tulamidisch eine Formel. Vor ihm zuckte es in der Luft und eine große Windhose türmte sich vor ihm auf. "Gütige Hesinde!", flüsterte Edorian, der die Worte des Tulamiden verstanden hatte und sich durch seine magietheoretischen Studien in etwa denken konnte, was nun geschehen würde.

Der Arm des Magiers deutete Richtung der Novadi Krieger und der Sturm trieb in seine Richtung. Mit einem zufriedenen Nicken stieg er wieder auf das Pferd. "Sie werden uns nicht mehr einholen. Wir sollten schnellst möglich zur Aranischen Grenze reiten und von dort Richtung Perricum. Der Süden ist zurzeit nicht sicher für Euch - und mich."

Sie gaben ihren Pferden die Sporen und ritten gen Norden. In Sicherheit, gaben sie Anand eine für einen Karawanenführer fürstliche Bezahlung, da dieser seine Esel soeben wieder hatte zurück lassen müssen, und ritten gen Heimat.