Auf den Spuren Ongaloschs - Steintafeln von Arabasch

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Auf der Reise von Wandleth nach zur Binge Arabasch; Königlich Mardershöh Ingerimm 1041 BF

Tagelang hatten sie ihre Reise von nun an geplant. Bei würzigem zwergischen Essen und gutem Gebräu.

Alrik Herdan von Ruchin war inzwischen nach Elenvina zurückgereist, als neuer Assessor in der Reichskanzlei würde er Wolfaran für einige Wochen vertreten müssen. Eine passende Entschuldigung, die des Kanzleirates Abwesenheit glaubwürdig erklärte, gleich mit im Gepäck – natürlich ohne darin zu erwähnen, dass er auf Abenteuer auszog.

Graf Ingramm ließ es nicht nehmen und stellte eine schlagkräftige Truppe zusammen, die in seinem Namen auf eine angroschgefällige Reise gehen würden. Am liebsten wäre der Zwergengraf mitgezogen und auch die Mitglieder seines Hofes fragten nach und nach an, ob sie mitreisen dürften. Aber nein, das ging nicht - so gerne er es wollte.

Angeführt von Igrolosch, Sohn des Ilkor, dem Bruder des Grafen und Geweihten des Herren des Schmiedefeuers, zog diese mannigfaltige Gruppe von Wandleth Richtung Osten. Die Zwerge waren sich einig, dass sie in den Steintafeln der Binge Arabasch, die in der Kronvogtei Madershöh quasi auf dem Weg liegt, weitere Nachforschungen anstellen sollten. Ohne einen genauen Plan, wollte niemand ins Hochgebirge ziehen.

Dem Vertreter der Zweihammersippe folgten der Baron von Bärenau, Wolfaran von Ochs mit seinen Knappen Tsalinde und Arnbrecht. Auf seinen Fersen folgte Rorek, Sohn des Ramesch aus der Steinbrechersippe und die Hammermeisterin der Schlägelschwinger Karoscha, Tochter der Korgrimma aus der Kohlkochersippe. Die anderen Zwerges Hofes neideten es Karoscha, dass es ihr erlaubt wurde mit ins Abenteuer zu ziehen.

Der breitschultrige Ingerimm Geweihte Odilbert von Hinn folgte der Einladung ebenfalls gerne und sollte für den Zwergen Grafen eine Expertise als Prospektor abgeben. Begleitet wurde er von seinem Novizen Gajus und den beiden Brilliantzwergen Toddi und Ted. Beides Glücksritter aus der Binge Antalorgol und beide Söhne des Toth.

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Freudig begrüßte die Anführerin der Binge Arabasch, Indrascha, Tochter der Ilgerta, den Bruder des Grafen Igrolosch, Sohn des Ilkor. Er war ihr sehr gut bekannt, aber auch mit dem jungen Geweihten Hinn hatte sie schon des Öfteren zu tun. Der Prospektor bildete sich in seinem Gebiet weiter, in dem er von den Zwergen der Arobeschsippe lernte.

Sie wies der illustreren Reisegruppe Quartiere in der Binge zu.

Die Zwerge Rorek, Karoscha, Toddi und Ted konnten sich nicht erwärmen für die trockenen Nachforschungen im Höhlensystem von Arabasch, so dass sie mit den Menschen Tsalinde, Gajus und Arnbrecht durch die Binge streiften. Sie zogen los und landeten, wie das Glück so wollte, in der Taverne "Zum dampfenden Kessel". Hier trafen sie auf den Goldschmied Ingax, Sohn des Ingtasch, der Ihnen die verschiedenen Arten zwergischen Tabaks präsentiere.

Die Gruppe qualmte den Zwergentabak auf einer großen Pfeife, die sie umher gingen ließen. Die Wirtin brachte einem jeden einen großen Humpen echtes Zwergenbier, währenddessen Rorek eine Zwergenpieper auspackte. Der Edelsteinschleifer aus der Steinbrechersippe war ein guter Musiker und spielte zwergische Volkslieder, die die anwesenden Zwerge fröhlich mit grölten. Tsalinde und Gajus hielten nicht lange durch, mussten sie sich von dem Tabak und dem Bier übergeben. Arnbrecht hingegen feierte fleißig mit und frischte sein Rogolan beim Mitsingen der Lieder auf.

Währenddessen zogen Igrolosch, Wolfaran und Odilbert in die tiefen Gänge der Binge. Mit einer Sturmlaterne bewaffnet, streiften sie durch die tiefen und dunklen Gänge. Die Zwerge der Arobeschsippe galten als die Historiker unter den Schlunder Hügelzwergen und schrieben sie alles nieder. Nur nicht in Büchern, wie die Menschen es kennen, nein wundervolle mit Liebe gestaltete Wandbilder durchzogen das riesige unterirdische Tunnelsystem. Die drei brauchten Tage, um an die benötigten Informationen zu kommen. Vor allem da die Bildtexte in Angram geschrieben waren. Igrolosch beherrschte die alte Bildsprache der Zwerge flüssig, Wolfaran schon recht gut und Odilberts Kenntnisse waren bisher nur bruchstückhaft. Daher schrieb letzterer auf, was der Meister der Esse und der Baron von Bärenau ihm vorlasen - auf Garethi.

So sammelten sie noch weitere Erkenntnisse zu Ongalosch Kate. Nicht wirklich detailliert, aber sie konnten sie einen näheren Einblick verschaffen, wo in etwa die historische Zwergenbinge gelegen haben könnte. Mit den Aufzeichnungen Ilgerta Kaltenstahls, die der junge Ochse aus Elenvina mitbrachte, ergab sich langsam ein Bild. Wie ein Puzzle, welches sich nach und nach zusammensetzte.

Nach ihren anstrengenden Nachforschungen folgten sie den Zwergen, die seit Tagen den "Dampfenden Kessel" belagerten. Denn auch den dreien dürstete es nach Zwergenbier und Zwergentabak.

Ongalosch würde nicht wegrennen, da waren sie sich einig, so feierten sie feucht fröhlich und grölten die zwergische Lieder mit.