Armenzug - Schecken und Schotter

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Der Armenzug hatte die ersten Gaben nach Hartsteen zurückgebracht und sich im Efferd 1037 BF erneut im Namen der drei gütigen Göttinnen auf den Weg gemacht. Iralda von Ochs, die den Zug zur Geburt ihres Sohnes verlies, schloss sich diesem wieder an. Die Karrenwagen de Pilgerzuges schlugen die Straßen Richtung Süden ein und passierten alsbald die Grenzen zur Grafschaft Schlund.

Die Ländereien in der Nachbargrafschaft sind durchzogen von grünen und saftigen Weiden und Wiesen. Die Rinder, Schafe und Pferde grasten unbehelligt auf den Wiesen, die Bauern kümmerten sich um ihre ertragreichen Felder und deren Ernten. So wie einst in Hartsteen - vor dem verheerenden Kriegszug der das Land in Schutt und Asche legte.

Der Abend brach an und sie verließen die große Straße um in Ochsenfeld einzukehren. Mit Traviagefälliger Gastfreundschaft begrüßte der Vogt der Herrschaft Ochsenfeld, Rondred von Hartwalden-Sturmfels, die Pilgerer. Der Ruf war ihnen wohl schon vorausgeeilt, so dass es sich der Baron Anaxios Illosos von Ochs nicht nehmen ließ seine Aufwartung zu machen.

Während des gemütlichen Plauschen zog der Duft von Spanferkel in die Nasen der Gäste. Sie würden es hier wahrlich gut haben. Nach Speis und Trank und ausgiebiger Geselligkeit übernachteten sie auf Gut Ochsenfeld.

Des Morgens erfreute sich der Abtgeweihte Owilmar von Schroekh der Spende des Schlunder Barons - zwei Hände voll Viehwiesener Schecken. Sie banden das Vieh hinter ihren Zug und reisten weiter gen Perricumer Grenze.

Doch schon vor erreichen ebenjener kam ihnen ein Reiter in einem rot-weißen Wappenrock mit dem Sturmfelser Greifen entgegen. Arnulf von Sturmfels, Hausritter der Sturmfelser Baronin, machte seine Aufwartung. Er überreichte der Traviageweihten Anglinde Buchweiz ein Säckel voll Edelsteine - mit der Anmerkung, dass die Sturmfelser Berge im Raschtulsswall für einen Pilgerertrupp dieser Größen nicht zu erklimmen sei.

Vollgepackt und reich beschenkt, trat der Zug die Heimreise an.