Rondra-Tempel des Heiligen Nadrians

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Politik:
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Tempel:
Rondra-Tempel des Heiligen Nadrians (3 EW) , Rondra
Briefspiel:
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Kennziffer:
Gar-II-08-2(Heg)(Heg)
Grundriss-Tempel-Nadrianss.jpg

Der Rondra-Tempel des Heiligen Nadrians wirkt von außen weniger wie ein Tempel, als mehr wie ein Wehrturm nach der Art, wie ihn die die bosparanischen Legionen häufig als Wachtposten an den alten Reichsstraßen angelegt hatten. Und tatsächlich mögen die Fundamente noch aus der Zeit eines Haldur-Horas stammen, während jedoch der große Altarraum erst um 610 nach Bosparans Fall herum neu aufgebaut wurde, kurz nachdem hier auch der Heilige Nadrian zur Ruhe gebettet wurde. Dessen Ruhestätte ist ein Sarkophag aus ebenso rotem Sandstein wie der direkt vor dem Grab stehende große Altar, der wie eine zum Sprung bereite Löwin aus rotem Sandstein geformt ist.

Aus alter Steineiche ist das große mit schwerem Eisen beschlagene Eingangsportal, das nur während Zeiten der Gefahr geschlossen wird, um hinter seinen Mauern Gläubigen all jenen Schutz zu bieten, die keine Aufnahme mehr in der Burg des hiesigen Lehnsherren auf Burg Sturmwacht oberhalb des Tempels finden konnten. Hingegen aus schwerem grau-schwarzem Granit sind die Mauern der Tempelhalle in die jedoch ebenso Platten aus rotem Sandstein eingelassen wurden, die die Lebensgeschichte des Hl. Nadrians darstellen, die jedoch bereits durch viele Hände um seinen Segen bittende Hände abgegriffen wirken und viele Details mit den Jahren verloren haben. Natürlich erhellt wird der Raum nur durch dünne schlitzartige Fensteröffnungen, die im Belagerungsfall gut als Schießscharten für Bogenschützen dienen mögen. So sorgen an den Säulen im Mittelgang angebrachte Kerzen in gußeisernen Haltern für eher spärliches Licht, wenn nicht eben die Sonne durch das Hauptportal herein scheint.

Das Deckengewölbe besteht aus schweren Eichenbalken, die mit rondragefälligen Schnitzereien aus der Zeit der Eslamiden verziert sind. An ihnen hängt direkt über dem Altar ein Leuchter aus immer noch glänzender Bronze dessen Mittelpunkt ein löwenhäuptiger Farmerlor bildet und der auf die eintretenden Gläubigen grimmig hinabblickt. Hinter dem Sarkophag und durch eine Tür aus Steineichenholz kommt man zur Wendeltreppe, die in den ersten und zweiten Stock führt, wo bis zu drei Tempelgeweihte und ihre Knappen wohnen können, sowie Lagerräume und Glockenturm in der Spitze des Tempels zu erreichen sind, dessen schwere Bronzeglocke weit über das Land hinaus schallt, wenn sie einmal in Bewegung gebracht wurde.

Derzeit ist die alternde Rondrageweihte Leugrimma von Schallenberg-Windischgrütz Vorsteherin dieses Tempels und wird von zwei Knappen der Leuin unterstützt.

Jedes Jahr zum Todestag des Heiligen Nadrians wird vom Tempel durch den Markt Nadriansfurt bis zur Natter ein großer Umzug veranstaltet, in dessen Zentrum der Schild des Heiligen steht. Dieser wird an diesem Tag aus dem bleiernen Altarschrank geholt und bis an das Ufer des Flußes getragen, um dort während einer Predigt durch die Tempelvorsteherin des Kampfes des Heiligen zu gedenken. Dabei ist es eine Ehre eine der 4 Personen zu sein, die das Podest mit dem Schild tragen dürfen. Um dieses Privileg werden jedes Jahr Wettkämpfe im Ort ausgetragen, die viel Volk von weit her anlocken und den Charakter eines Volksfestes tragen.

Nach dem Ertrinkungstod in der Natter der Geweihten versieht derzeit nur der Knappe der Herrin Rondrian Brin von Schallenberg als Ältester der Rondrianer im Haus des Hl.Nadrian den Tempeldienst, so gut er es vermag, bis von der Rondrakirche ein neuer Geweihter dem Tempel zugewiesen wird.

Meisterinformationen (markieren zum Anzeigen):

Unter dem Rondratempel ist der Eingang zu einem weit verzweigten Höhlennetzwerk in dem Berg, auf dem heute die Burg Sturmwacht liegt, aber von dem nicht einmal der dort wohnende Adlige weiß. In den ungezählten Gängen und Höhlen, die teils mit Wasser gefüllt sind, wollten die vom rechten Weg abgekommenen Magier einen drachischen Schatz nicht genau beschriebener Natur bergen, der dort verborgen sein sollte aber nie gefunden wurde. Noch heute sollen langlebige Abkömmlinge der damaligen Wasserechse, der in den Märchen auch "Natternunhold" bezeichnet wird, ihr Unwesen dort drinnen treiben und alle paar Dutzend Götterläufe durch geflutete Tunnel in die Natter entweichen, nur um von den hiesigen Rondrageweihten zur Strecke gebracht zu werden. Der Eingang zu diesen Höhlen liegt verborgen unter einer Steinplatte hinter der Ruhestätte des Heiligen, nur dem Tempelvorsteher bekannt. Doch auch wer die kunstvoll gemeißelten Reliefs auf dem Sarkophag zu deuten mag kann Hinweise auf die Geschichte und den Eingang finden.

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