Korgond

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Politik:
Einwohner:
1
Infrastruktur:
Klöster:
Korgond (1 EW)
Briefspiel:
Ansprechpartner:
unbespielt
Kennziffer:
(Heg)

Beschreibung

Der Tempel der Gerechten Herrschaft zu Korgond - lange Zeit ein mystisches und verklärtes Relikt der garetischen Sagen- und Legendenwelt - erschien am 20. Tsa 1040 BF in der Nähe der Rakulaquelle, nachdem verschiedene Omen aller sechs Elemente in verschiedenen Teilen Garetiens, Greifenfurts und Perricums auf sein Wiedererscheinen hinwiesen. Am 8. Rahja des gleichen Jahren verhüllte sich der Tempel wieder und ist seitdem nicht mehr betretbar. So sind es vor allem die Berichte des Adels, der sich dort im Zeitraum vom 8. bis 20. Ingerim versammelte, um in einer ehrwürdigen Turney Hadrumir von Schwingenfels als den neuen Träger des Schwertes Schwingnrauschen und Wächter des Tempels zu bestimmen.

Der altertümliche marmorne Bau besitzt einen achteckigen Grundriss und in seiner Mitte einen großen Altar. Offenbar ist er keiner Gottheit geweiht, sondern scheint seine Heiligkeit einer direkten Verbindung mit den Urkräften der Gigantin Sumu zu beziehen.

Relief am Altar

Relief am Altar Korgonds

[Auftragsarbeit Ucurius Gareticus]

[Bedeutung der Allegorie]

Inschriften der Seitenwände

An den Wänden des Tempels finden sich Legenden zu den garetischen Rittertugenden, jeweils in unterschiedlichen Erzählstilen zu einer bestimmten urgaretischen Rittertugend verfasst. Sehr verschieden in Zeit und Ort, lässt sich doch ein verbindendes Schema dieser Legenden erkennen, welches wie folgt aussieht.

Eine ritterliche Person von großer Tugend ist nicht auf Abenteuer aus, bis ein besonderes Omen vor einem bestimmten Gegner warnt. Sie hat Gut und Familie, so dass sie erst überredet werden muss, Heim und Herd zu verlassen, in dem Wissen wahrscheinlich nicht mehr wiederzukehren. Auf ihrer Reise muss sie einige Gefahren überwinden, findet treue Gefährten, die ihr zur Seite stehen. An einem besonderen Ort trifft sie schließlich auf den eigentlichen Gegner, der nur mit ihrer großen Tugend besiegt werden kann. Durch den Sieg erringt sie ein besonderes Artefakt, doch auf dem Weg zurück zum heimatlichen Gut merkte sie, dass sie durch ihre Heldentat eine anderere Person geworden ist. Alle Ehrungen, die ihr daheim zuteilwerden, befriedigen sie nicht, so dass sie eines Tages wieder fortreitet, bis ihre Spur sich im Lauf der Geschichte verläuft und sie mitsamt ihres Artefakts verschollen ist.

Inschriften am Altar

Das Kernstück der Überlieferung der großgaretischen Herrschaftslegenden bilden drei prominent am Altar überlieferte Texte unterschiedlichen Erzählstils. Eine aus der Rohalszeit stammende Zusammenfassung bedeutender garetischer Legenden bezieht sich auf diese Erzählungen, ohne sie jedoch als Quelle zu nennen. Der Autor, ein unbekannter Hesinde-Geweihter, ordnet ihnen drei Farben zu: "Schwarz", "Weiss" und "Gold".

  • Schwarz

Eine treue Ritterin hoch in der Gunst König Bodars hatte viele Neider. Während sie im Heer seines Herren gegen die rebellischen Liebfelder zog und sich tapfer auf dem Schlachtfeld schlug, knüpften ihre Feinde eine schlimme Intrige gegen sie und vergifteten das Urteil seines Königs, so dass sie am Ende des Vinsalter Unabhängigkeitskriegs bei ihrer Rückkehr in die Heimat als Ehrlose empfangen und vertrieben wurde. Mit dem Wunsch im Herzen, die Ehre ihres Namens wieder herzustellen, wanderte sie verkleidet als einfache und bescheidene Pilgerin mit hohem Mut durch die Goldene Au. Durch ein wundersames Omen bemerkte sie acht finstere Gestalten, die einen alten Zwergen auf der Straße angriffen. Sofort zog sie ihr Schwert und vertrieb die bösen Wegelagerer. Der Zwerg dankte der Schildmaid und schenkte ihr zum Dank ein feuriges Pferd, eine geschwärzte Rüstung und eine silberne Turnierlanze. Mit dieser Ausrüstung begab sich die Ritterin zum Kaiserturnier. Auf dem Turnier erklärte sie dem Herold, sie könne nicht sihr Wappen angeben, aber sie schwor in Praiosnamen im Beisein eines Geweihten, eine Ritterin adligen Blutes zu sein. Als sie in ihrer Schwarzen Rüstung unter den Augen seines Königs jeden ihrer Gegner vom Pferde gehoben und das Turnier gewonnen hatte, wollte sie den von einem Meisterschmied geschaffenen Preis nicht entgegennehmen. Stattdessen kniete sie vor ihrem König und sagte, der einzige Preis, den sie als treue Ritterin wünsche, sei die Wiederherstellung ihrer Ehre. Dies gewährte ihr der König und nahm sie wieder in die Reihen seiner Ritter auf, da er die Anschuldigungen gegen seine Vasallin als schlimme Lügen erkannte. Der König ließ die Verleumder zu sich rufen und forderte die Ritterin auf, ihre Ehre im Kampf wieder herzustellen, doch die Edle verzieh ihren Feinden großzügig. Als Zeichen seiner Gunst und Bewunderung ließ der König seinen Ritter zum Baron eines reichen Landstrichs ernennen und erklärte den errungenen Turnierpreis zum Symbol der Herrschaft über das reiche Lehen.

  • Weiss

Ein junger Ritter hatte im garetischen Heer während des bornischen Junkernaufstands seine Tapferkeit und seinen Mut bewiesen und mit den reichen Ländereien im Königreich belohnt worden. Er war ein geachteter Ratgeber Kaiser Alriks und stand am Hof in Gareth in hohem Ansehen. Sein Herz brannte in tiefer Liebe zur jüngsten Tochter des Kaisers, die er öffentlich zum Objekt seiner Minne gewählt hatte. Jedes Turnier widmete er seiner Herzdame und seine Minnesange waren von höchster Vollkommenheit. Als ein finsterer Riese die jüngste Tochter des Kaisers während eines Gebets aus einem Tempel entführte, lobte Kaiser Alrik als Belohnung die Hand seiner Tochter demjenigen aus, welcher sie aus der Gefangenschaft des Unholds errettete. In alle Himmelsrichtungen schwärmten die Adligen des Königreiches aus und suchten vergeblich in allen versteckten Winkeln Aventuriens nach der Vermissten. Der junge Ritter folgte einer wundersamen Eingebung und fand heraus, dass der finstere Riese in die tiefsten Gewölbe unter der Kaiserstadt gestiegen war. Gemeinsam mit drei treuen Gefährten verfolgte der junge Ritter die Spur des schrecklichen Feindes. Sein Weg führte ihn in die vergessenen Tiefen unter der Stadt, von denen kein Mensch mehr wusste. Er überwand viele Hindernisse und fand im Besitz eines besiegten Gegners ein wertvolles Kleinod, welches er an sich nahm. In einer riesigen Höhle fand er schließlich die Gefangene Prinzessin und lenkte mit einer klugen List lenkte den ihm weit überlegenen Gegner so ab, dass er die Geliebte wieder hinauf führen konnte. Kaiser Alrik hielt sein Wort und gab seine Tochter dem jungen Ritter zur Braut. Auf der Feier des Traviabundes erklärte er den gefundenen Schatz aus der Unterwelt zum Symbol der Treue zwischen dem Kaiser und seinem Vasall.

  • Gold

Eine tapfere Ritterin war Knappin des Garetischen Marschalls Darbin vom Berg und kämpfte an seiner Seite bei der „Schlacht der Zwei Brücken“ gegen die tobrischen Invasoren des selbsternannten Kaisers Kunibrand von Ehrenstein. Nach seinem Tod wenige Tage nach der Schlacht führte sie seinen Leichnam zurück nach Gareth, als sie durch die Eingebung eines Omens den Grund erkannte, weshalb die Götter sich vom Schutz des Landes zurückgezogen hatten. Vergeblich versuchte sie den Reichsverweser Tedesco von Perricum und den Markvogt Barduron Golambes von Mersingen vor den drohenden Verheerungen zu warnen, die durch den Wegfall des göttlichen Schutzes dem Herz des Reiches drohten. Allein bei einem ehrenhaften Baron des Königreichs fanden ihre Worte Gehör. Er schenkte ihr ein kostbares Kleinod als Zeichen seiner Ergebenheit und sammelte sieben treue Recken für sie, die mit der jungen Ritterin im Zeichen der höheren Wesenheit auf eine mehrjährige Queste gehen sollten, um das wehrlose Land zu schützen. Gemeinsam zogen sie in den finsteren Winkel des alten Reichsforsts, wohin die Visionen der jungen Ritterin sie führten. Dort, am Quell des Unheils, hatte der ärgste Feind der höheren Wesenheit den Bund mit dem Land vergiftet und sandte Krieg, Tod, Hunger und Krankheit in das Herz des Reiches, ohne dass eine höhere Macht ihn aufhalten konnte. Seine Diener stellten die acht Behüter des Landes, und einer nach dem anderen dieser Streiter unterlag im Kampf. Als die junge Ritterin als letzte Überlebende auf der Walstatt stand, senkte sie den Schild und kniete betend nieder, um nicht für sich selbst sondern für das Land den Schutz ihrer höheren Wesenheit erflehend. Ihre Bitte wurde erhört und die Diener des höheren Wesens erschienen in großer Zahl, um an ihrer Seite den Kampf fortzusetzen. Und während die junge Ritterin Wunde um Wunde einsteckte und dennoch aufrecht weiterkämpfte, vertrieben die Diener des höheren Wesens ihren Feind und beendeten sein schlechtes Ritual. Am Ende der epischen Schlacht lag die junge Ritterin sterbend auf dem blutigen Schlachtfeld. Ein einzelner Diener ihrer höheren Wesenheit näherte sich ihr und die sterbende Ritterin überreichte ihm das Geschenk des ehrenwerten Barons. Während ihr Körper für immer verschollen war, kehrte das Symbol ihrer heiligen Verbundenheit mit der höheren Wesenheit zurück in den Schoß ihrer Familie.

Legenden von Korgond

Trippelwappen2017.svg

Korgond in der Großgaretischen Literatur

Orden von Korgond

Bedeutende Ortschaften und Bauwerke

Tempel.svg Sakralbauten

Korgond - Mystischer, entrückter Tempel der Gerechten Herrschaft. (1 Einwohner)

Bedeutende Personen

Hochadel

Familie:
Wappen Familie Schwingenfels.svg
Lehen/Amt:
Wappen Korgond.svg
Mitglied:
Wappen Vertraute der Krone.svg
Hadrumir von Schwingenfels (Symbol Tsa-Kirche.svg20. Phe 996 BF)
Haudegen mit ungebeugter Körperhaltung mit dem grimmigen Blick blauer Augen, welche den Kriegsveteran verraten; eine Narbe zieht sich entlang der rechten Seite des Halses;
Träger des Schwertes Schwingenrauschen (seit 1040 BF), Junker auf Ebenhain (Ing 1032 BF bis 20. Ing 1040 BF), Kronvogt zu Puleth (1032 BF bis 20. Ing 1040 BF), Kronjunker und Wächter zu Korgond (seit 20. Ing 1040 BF)
Hadrumir02.jpg

Chronik

Wappen Korgond.svg 6. Jhd. BF:
Vulpinus Vertlinger wird Kronjunker und Wächter zu Korgond.

Wappen Korgond.svg 20. Tsa 1040 BF:
Nach Jahrhunderten der Verhüllung taucht der Tempel der Gerechten Herrschaft zu Korgond in der Nähe der Rallerquelle auf.

Wappen Korgond.svg 12. Ing 1040 BF:
Der Adel Grossgaretiens versammelt sich am Tempel der Gerechten Herrschaft zu Korgond, um sich für die grosszügigen Spenden an die Ostmarken zu feiern.

Wappen Korgond.svg 20. Ing 1040 BF:
Hadrumir von Schwingenfels wird Kronjunker und Wächter zu Korgond.

Wappen Korgond.svg 8. Rah 1040 BF:
Nachdem es seine Pflicht erfüllt hat, verhüllt das Land den Tempel der Gerechten Herrschaft zu Korgond wieder für unbestimmte Zeit

Briefspieltexte betreffend Korgond

als Ort der Handlung
weitere Erwähnungen
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