Hof von Eslamsgrund

Aus GaretienWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Am Grafenhofe auf Burg Reinherz haben seit dem Tode der alten Gräfin Höflinge und Vertreter unterschiedlicher Mächtegruppen Einzug gehalten. Gräfin Efferdane hätte sie allesamt mit einem Wimpernschlag durchschaut, mit einem Zungenschlag niedergemäht und mit einer Handbewegung aus dem Palast gefegt - zumindest sagt man so. Graf Siegeshart aber ist zu unbedacht und zu sehr mit utopischen Plänen beschäftigt, als dass er bemerken würde, wie andere an seiner Statt Entscheidungen treffen oder ihn zumindest beeinflussen. Der Eslamsgrunder Hof beginnt zu einem schwer durchschaubaren Dickicht persönlicher Beziehungen zu verwachsen, wo früher straffe Hierarchie geherrscht hat. Ruhender Mittelpunkt des Geschehens am Hof ist der Prälat Niteo von Illgeney im Grund. Um ihn herum ist das Geschehen verworren.

HofvonEslamsgrund.jpg
Der Graf schätzt Unterhaltung. Barden und Gaukler sind willkommen, müssen aber befürchten unwirsch von der Burg gejagt zu werden, wenn der Graf nicht amüsiert ist. Erfreuen sie sich seiner Gunst, so können sie hoffen wieder geladen zu werden und sich einen Namen am Rande des Eslamsgrunder Turniers machen zu können.

Das Eslamsgrunder Turnier am 1.Ingerimm eines jeden Jahres ist der Auftakt der garetischen Turniersaison und mittlerweile auch ein Ort harschen Kräftemessens mit den Adligen Almadas. Der Graf ist stolz dieses Turnier auszurichten und hat eine Sympathie für Nimmgalf von Hirschfurten entwickelt.

Der Graf und die gräfliche Familie

Ministeriale am Hof

Hausritter

  • Hausritter & Gefolgsleute
Rondraga zu Erlschwerd, Baronin aus dem Herzogtum Tobrien
Refardeon von Willbergen
Reingard von Karseitz, Ritterin
Leondra vom Berg, Kriegerin
Kormilla von Rond, Ritterin
Reinbrand von Fuchsbau, Ritter
Gerion von Kupfergrab, Ritter
Siegwart von Falkenstein, Ritter
Andara vom Berg, Knappin
Praiodane Alrike von Fuchsbau, Knappin
Emerdanos von Wetterfels, Knappe

Gesandte & Ingesinde - Knappen, Vettern, Kostgänger,

  • Zwölfgöttliche Kirchen
Hardane Praioslieb Ginsterbeck, Hofkaplanin des Praios (seit 1041 BF)
Lucidus, Praios-Geweihter
Laurona von Isppernberg, Ucuriatin (Auge im Orden des goldenen Falken)
  • Bannstrahler
Angar Helmisch, Ritter im Bannstrahl-Orden
Pervalia Gurva von Ulmenhain, Ritterin im Bannstrahl-Orden
Amna von Helmenstein, Ritterin im Bannstrahl-Orden
  • Gäste
Caldare von Falkenstein, Lyrikerin
Praiodan von Weißfels (Als Legat der Fürst-Illuminata von Beilunk bis 1031 BF sporadisch)
Gephard von Hartsteen, Hauptmann der Havener Flussgarde (Wiederholt auf "Fronturlaub" bis zum Jahr seines Todes 1033 BF)
  • Bedienstete
Theca von Gryffen, Archivarin
Caldrine von Greifenberg, Kammerjungfer
Mirnhilde von Rathsamshausen-Trutzenfels, Kammerjungfer
Wolkenbolt und Feuerborn, Narrenpärchen
Wulf Eberhelm von Eychgras, Minnesänger und Dichter
Tulamidische Medica
Waffenschmiedin
Olrath Riething, Koch
Vorkoster
Steinmetz
Diener
Pagen
Felian von Halmenwerth
Rudwart von Zweifelfels
Knechte & Mägde
  • Vertreter lokaler Familien, noch ohne genaue Position
Familie Helburg
Familie Limpurg
Familie Falkenstein
Wappenrolle der Adelsgeschlechter

Ereignisse am Hof

Ende 1030 BF war der Abt des Dreischwesternordens Throndwig von Bregelsaum und sein Gefolge Gastgeber der "Heimesnacht" am Hof zu Eslamsgrund. Die Zusammenkunft diente der Sammlung von Spenden für die vom Krieg betroffenen Gebiete. Zwar warf es ein gutes Licht auf den Grafen, dass er als Hausherr unter seinem Dach Kirchen und bedeutende Persönlichkeiten willkommen heißen konnte, aber die Bewirtung der Gäste war eher notdürftig, wenn auch als bewusste Bescheidenheit angesichts der herrschenden Not in den Kriegsgebieten bemäntelt.
Vogt der Spenden und Aufseher über die eingehenden Gelder war der Pfalzgraf auf Gerbaldsberg, der nur eine geringe Zahl an Soldaten, sowie vereinzelte Gänseritter zur Bewachung einsetzen konnte. Neben den Gänserittern kann es also auch Aufgabe von götterfürchtigen und idealistischen Helden um 1030/1031 BF sein, wider alle Gefahren Gold nach Weißtobrien und in die kirchlichen Grenzmarken (Travia-, Raben- und Sonnenmark) zu bringen und für angemessene Verwendung zu sorgen.

Ehemalige Hofangehörige