Dorf Sumerau

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Lage:
westlich der Dämonenbrache
Politik:
Obrigkeit:
Einwohner:
70
Infrastruktur:
Bedeutende Burgen und Güter:
Schreine:
Praios, Peraine
Gasthäuser:
Wege:
Straße von Weyring nach Grambusch, daneben Karrenwege und Trampelpfade
Kultur:
Religion:
Zwölfgötter, insbesondere Praios und Peraine
Handwerk:
Schmiede, Schuster, Drechsler
Briefspiel:
Ansprechpartner:
Kennziffer:
Gar-I-03-8g(Heg)
Burg.svg   

Beschreibung

Das Umland

Sumerau ist umgeben von Äckern, Weiden und Obsthainen, ist es doch ein typisches Dorf in der Goldenen Au - wenn da nicht gen Rahja die Dämonenbrache läge. In diese Richtung werden die fruchtbaren Felder und Wiesen zunehmend abgelöst durch Heide und Moor.

Doch sonst ist das Land fruchtbar und beschert den Bewohnern ein angenehmes Leben. Der Anteil an Freien ist in der Nähe zur Reichsstadt Gareth höher als in anderen Teilen des Reiches. Selbst die Unfreien haben hier sicher ein besseres Leben als anderswo, hat es doch in der Vergangenheit genug Fälle gegeben, bei denen sich unzufriedene Unfreie auf den Weg gemacht haben in die nahe Stadt. Denn Stadtluft macht bekanntlich frei und von hier bis nach Gareth ist es nur ein Katzensprung, vor allem in der Nacht.

Erschlossen ist der Ort durch die Provinzstraße, die von Weyring nach Grambusch führt, Karrenwege führen von hier zu den beiden Hofstellen gen Praios und gen Efferd, zur Vulper und dem namensgebenden alten Vulpershain. Die Felder und Wiesen der einzelnen Höfe liegen rund um den Ort verteilt, unterbrochen durch kleine Waldstücke oder Obsthaine. Auf den Wiesen weiden Kühe oder Schafe, auch Pferde sieht man einige ebenso wie Schweine, die von den Dorfkindern auf der Almende gehütet werden.

Der Ort

Sumerau ist ein typisches Streudorf, das entlang der oben genannten Straße entstand. Die 70 Einwohner leben hauptsächlich von der Landwirtschaft, daneben gibt es wenige Handwerker und Händler. Daher verwundert es nicht, dass die meisten Gebäude in Sumerau der Landwirtschaft dienen. Die Gebäude sind meist in Fachwerkbauweise errichtet, die reicheren Höfe auch mit Stein. Letzere sind meist weiß gekalkt. Bei nahezu allen Gebäuden, gleich ob Hof, Handwerker oder Leibeigenenkate, findet sich ein Garten, daneben halten eigentlich alle Bewohner auch Kleinvieh in Form von Hühnern, Gänsen oder Hasen.

Der größte Hof am Ort ist der an einer Seite des Dorfplatztes gelegene Krayenhof, er diente früher und auch zukünftig als Gutshof für die Herren von Sumerau. Neben dem großen Bauernhaus gibt es eine die große Zehntscheune, Stallungen für Rindvieh und Schweine und weitere Nebengebäude. Im Backhaus wird zweimal im Götternamen das Brot für das gesamte Dorf gebacken, auch schmackhafte Kuchen und andere Leckereien kommen hier in den Ofen. Das Brauhaus dient den Bewohnern und Durchreisenden als Schänke und Herberge, ist doch der Krayenhofbauer in der Vergangenheit auch immer Dorfschulze und damit Inhaber des Schankrechts gewesen. In unmittelbarer Nähe des Krayenhofes am Rand des Dorfes liegt auf einer kleinen Anhöhe der verfallene Turm Vulperswacht, ehemaliger und baldiger neuer Herrschaftssitz.

Daneben gibt es den Markting- und den Lindenhof, die beide als mittelgroße Hofstellen anzusehen sind. Beim Oldenport-, Stein-, Lindwurm- und Rogelhof handelt es sich hingegen um kleinere Hofstellen. Die Größe einer Hofstelle richtet sich zum einen nach den dazugehörigen Flächen, zum anderen aber auch nach der Größe und Anzahl der jeweiligen Hofgebäude. Neben den Hofgebäuden der einzelnen Bauern gibt es noch die Häuser der Handwerker sowie einige kleine Katen.

Insgesamt gruppieren sich etwa vier Dutzend Gebäude lose um den schön gestalteten Dorfplatz mit seiner großen Linde und den beiden Schreinen des Dorfes. Der schön gestaltete Dorfbrunnen, der auch hier zu finden ist, ist eine Zier für den ganzen Ort und wird zu den verschiedenen Feierlichkeiten wie z. B. dem Tag der Heimkehr oder dem Erntefest reich geschmückt.

Praiosgefällige Ordnung

In Sumerau verehrt man die Zwölfgötter, vor Ort präsentiert sind diese in Form eines Praios- und eines Peraineschreins. Beide Schreine sind direkt am Dorfplatz zu finden und werden von den Bewohnern gut und gerne gepflegt und gehegt, erhofft man sich doch von den Zwölfen Schutz und Fürsorge wider die Schrecken der Dämonenbrache, aber auch Fruchtbarkeit und reiche Ernte.

Das Amt des Dorfschulzen findet sich schon seit vielen Generationen in der Familie Krayenhof. Einst als Verwalter der Herren von Sumerau bestellt haben sich die Krayenhofs zu den reichsten Bauern am Ort entwickelt. Ihre Privilegien hüten sie eifersüchtig. Falls es im Dorf einmal zu Auseinandersetzungen kommt, kann der Dorfschulze auf die kräftigen Arme der anderen Freien zugreifen, um auch handfestere Auseinandersetzungen mit Fremden schnell zu beenden. Stabile Knüppel, Mistforken und Dreschflegel haben sich in dem Zusammenhang schon manches Mal als wirkungsvolle Waffen gegen aufmüpfige Reisende, Herumtreiber oder gar Räubergesindel herausgestellt und sind schnell zur Hand.

Traviagefällige Gastlichkeit

Es gibt in Sumerau tatsächlich eine traviagefällige Gaststube im Brauhaus des Krayenhofes. Schon vor langer Zeit wurde dieser Bau so erweitert, dass er als Versammlungspunkt und Schänke für Dorfbewohner und Gäste dient, in dem es neben dem lokal hergestellten Obstsaft, Bier, Brand und Most auch kalte und warme Mahlzeiten und im ausgebauten Obergeschoß sogar Gästezimmer gibt. Diese Nebeneinkünfte von Reisenden und den Bewohnern des Dorfes nimmt der Dorfschulze gerne mit.

Ingerimmgefälliges Handwerk

Über die Zeit hinweg haben sich in Sumerau nur wenige Handwerker niedergelassen. Viele der notwendigen Alltagsdinge stellen die Bauern noch selber her, außerdem sind größere Märkte und Städte wie nicht zuletzt Gareth nicht weit.

Die wenigen Handwerker die sich hier niedergelassen haben, betreiben neben ihrem ingerimmgefälligen Tagwerk alle noch ein wenig Landwirtschaft.

  • Foggmann Neunfinger, der Schmied, kommt mit seiner Familie ursprünglich aus Riva und ist noch vergleichsweise neu im Dorf. Er hat die am Dorfplatz gelegene Schmiede, eines der wenigen Steingebäude im Ort, 1032 BF von seinem Vorgänger übernommen. Zur Schmiede gehört neben dem Haupthaus noch ein Schuppen und eine Remise mit einem kleinen Stall. Er fertigt allerlei Grobschmiedearbeiten durch und auch Hufeisen sind von ihm zu bekommen.
  • Dralina Musker ist die Schusterin des Dorfes. Die aus Sumerau stammende Handwerkerin führt die Schusterei Musker in guter Familientradition. Neben allerlei Schuhwerk stellen sie und ihre Familie auch andere Waren aus Leder her wie z. B. Taschen oder Gürtel und selbst ein Sattel ist von ihr zu bekommen. Sie lebt mit ihrer Familie in der Schusterklause am Dorfplatz, dazu gehören noch ein Stall und eine Scheune.
  • Der Drechsler des Dorfes heißt Radulf Grabensalb, er kommt ebenfalls von hier und wohnt mit seiner Familie etwas abseits vom Dorfplatz. Neben dem Wohngebäude gibt es einen großen Anbau, in dem sich die Werkstatt befindet, daneben gibt es auch hier eine Scheune. Radulf stellt allerlei Dinge aus Holz her und übernimmt auch Tischerarbeiten.

Phexgefälliger Handel

Die Bauern und Handwerker des Dorfes handeln ihre eigenen Güter meist selbst oder verkaufen ihre Erzeugnisse und Waren an Kaufleute aus den umliegenden größeren Orten. Allerlei Waren des täglichen Bedarfs gibt es vor Ort im Krämerladen der Familie Rundarek. Neben der Kauffrau Sylvette ist die ganze Familie eingebunden, den neben dem eigenen Laden sind die Rundareks auch in den Nachbarorten als fahrende Händler unterwegs, womit die Remise, die neben dem Wohn- und Geschäftsgebäude und dem angrenzenden Lager außerdem noch gibt, meist leer steht.

Bedeutende Ortschaften und Bauwerke

Burg.svg Burgen und Schlösser

Vulperswacht - Aktuell noch ein verfallener Wehrturm und einige Mauerreste (0 Einwohner)

Bedeutende Personen

Chronik

Briefspieltexte

Hauptrolle
Nebenrolle
Sonstige

1042 BF

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Die Dorfbewohner von Sumerau tauschen sich über ihren neuen Herren aus. Aldur und sein Bruder indes grübeln über die nahe Zukunft und die Herausforderungen, die diese mit sich bringt.
Zeit: 27. Ron 1042 BF / Autor(en): Eichstein
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Warum es gut ist, als neuer Lehensherr einen Praiosgeweihten bei sich zu haben.
Zeit: Mitte Eff 1042 BF zur mittäglichen Praiosstunde / Autor(en): Eichstein
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Zeit: Ende Eff 1042 BF am Abend / Autor(en): Eichstein
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Zeit: 17. Tra 1042 BF am Abend / Autor(en): Eichstein
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