Feste und Feiertage

Aus GaretienWiki
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Kalender für Garetien & Perricum

1.-3. Praios Neujahr und Greifenfest Das Jahr beginnt auch in Garetien am 1. Praios mit dem Praiosfest zur Sommersonnenwend - allein die Greifenmonstranzen sind hier oftmals ein wenig größer und mit einer dickeren Schicht Blattgold überzogen, und auch die Zahl der Praiospriester, die in feierlichen Worten das Jahr eröffnen, mag recht groß sein, doch schmettern die braven Bäuerlein und Mägde, die Krämer und Schuster, die Rittersleut und auch die edlen Frouwen auch hier ihr "Friede den Menschen, Treue den Fürsten, Gehorsam den Göttern!" wie einst Gurvan es gebot.
12. Praios Das Eynweihersche Brandlöschen Zur festen Institution im Festkalender der Grafschaft Waldstein wurde das Eynweihersche Brandlöschen, das in jedem Jahr am 12. Praios zur Wiederkehr des ersten Fasses Eynbrands abgehalten wird. Häufig kommen die Adligen der Region von den Neujahrsfeierlichkeiten direkt nach Eynweiher, um beim Genuss des verträglichen Gesöffs, das der Verdauung beförderlich ist, die Jahrespläne zu besprechen.
6.-9. Rondra Feiertage zur Reichsgründung
15./16. Rondra Schwerttfest mit Ritterturnieren An diesen Tagen kommen die wackren Ritter und Rittfrauen zusammen, um an zwei Tagen mit Schwert, Lanze oder Bogen dem Wettkampf im Namen der Himmlischen Leuin zu huldigen; zu Füßen der Löwenburg in Perricum treffen sich die Geweihten der Rondra oder jene Brüder und Schwestern des Schwertes, die den Ritterschlag erhalten haben.
15./16. Rondra Fischerfest in Perricum Es rotten sich die Fischer des mittlerweile einzigen großen Perlenmeerhafens des Mittelreichs zusammen, um das Fischerfest zu begehen. Dabei wird nach einem großen Umtrunk das Königspaar der Fischer gewählt, wobei keiner von beiden aus der Stadt sein darf. Wenn die beiden Fremden von dem Hohen Rat der Seebären, Segelflicker und Netzknüpfer gewählt worden ist, eröffnen beide das Fischerstechen, indem sie mit langen Stecken einander aus flachen Booten ins Wasser zu stoßen versuchen. Gern erinnert man sich an die Ferdoker Lanzerin, die weiland den bulligen Schmied aus Warunk in hohem Bogen von der Schaluppe hebelte - gelernt ist eben gelernt. Danach stechen und hebeln die Perricumer Fischer was das Zeug hält und die Kähne tragen.
1. Efferd Bunte Lichter von Perricum Berühmtestets Fest der Stadt, das alle Seeleute und auch die Bevölkerung der Perriner Marschen anzieht und unter der Schirmherrschaft Efferds und seiner Priester steht
1.-3. Travia Fest der eingebrachten Früchte Wird im ganzen Königreich gefeiert
2.-3. Travia Fuhrmannsfest in Luring Im Monde des Herdfeuers, am 2. und 3. Travia, wenn allerorten das Einbringen der Früchte gefeiert wird, gibt es in Luring an der Reichsstraße nach Ferdok ein lustiges Fest: Mittags versammeln sich die Fuhrleute alle miteinander unter dem alten Vogtsturm, der mitten auf dem Retoplatze steht und den, man allenthalben "Mehlsack" nennt, und lauschen den Worten eines Aves-Priesters, trinken einen Schluck Roßsprunker Radschmiere (Beerenlikör), um dann mit Johlen, Pfeifen und Gröhlen auf ihren Kutschen, Wagen und Karren um den Vogtsturm zu fahren. Man glaubt, daß Aves, der Gott der Reisende, die Fuhrleute schützen und die Zugpferde bei Gesundheit halten werde, wenn man nur ordentlich zwölfmal den Turm umritten hat. Ein ähnliches Fest findet sich in Steynebruk an der Ragather Reichsstraße nach Almada. Es geht der Glaube, daß auch alle anderen Reisenden, Abenteurer und fahrende, die sich am Umfahren, Umreiten oder Umschreiten beteiligen, einen Teil von Aves' Segen abbekommen.
2. Boron Kastenfest Im Boron wird just nach dem Totenfest das Kastenfest im nördlichen Garetien gefeiert: Da ziehen nämlich die Väter und Mütter mit ihren Familien und einem großen Kasten durch das Dorf oder die Stadt, und man sammelt zusammen, was man an zusätzlichen Vorräten für den Winter noch auftreiben können. So ist die ganze Stadt auf den Beinen, und nach Geben und Nehmen sind am Abend die Kästen meist erstaunlich gleichmäßig gefüllt. Die Winter- oder Gabenkasten gehören zur Grundausstattung der Familie.
1. Wassertag im Boron Knüppeltag zu Bärenau Das Phänomen des Knüppeltages stammt aus Zeiten des Priesterkaisers Aldec Praiofold II. aus dem Götterlauf 336 BF, als im Boronmond seines ersten Regierungsjahres die Adligen um den jungen Baron Emmeran von Lilienmoor im Reychsforster Bund auf Schloss Lilienmoor rücksichtslos von den Angreifern unter dem Inquisitor Praionor von Salmingen erschlagen wurden. Das einfache Volk war erzürnt und aus Spott und Rache wurde seit diesem Geschehen die heimische Nesselviper in Aldecviper umbenannt. Von nun an wurde jährlich wiederkehrend auf das arme Geschöpf eine Hatz veranstaltet. Dieses führte leider dazu, dass die heimische Population an Nesselvipern auf ein Minimum schrumpfte. Im Götterlauf 712 BF entschloss Baron Tybalt III. von Bärenau den Knüppeltag ohne Hatz auf die Aldecviper fortzuführen, was dazu führte, dass die Bärenauer Landbevölkerung sich selbst mit Knüppeln attackierte.
1. Firun Tag der Jagd Besonders unter den jagdliebenden Adligen im Schlund sehr beliebt. An diesem Tag findet auch das traditionelle Bogenschiessturnier der Familie von Ochs statt.
3. Firun Tag zu Ehren des Firunsbären Hardmod Eine Verfluchung einer bösen Hexe verwandelte Hardmod, einen edlen Recken aus dem Moorwald, in einen angsterregenden Firunsbären. Der Bär war Namensgeber der Baronie Bärenau und noch heute soll dessen Geist Wanderer in den Mooren vor Irrlichtern retten und ihnen den richtigen Weg weisen.
30. Tsa Tag der Erneuerung Am Tag der Erneuerung am 30. Tsa gibt es eine Fülle von Bräuchen. So heißt es nicht umsonst: "Leern die Bauern ihre Kästen, blüh'n die Bäum' an ersten Ästen" oder "Ist der Bäurin Kasten leer, kommt der Sommer schon daher", denn an diesem Tage ziehen die Familien wieder um im Dorf und tragen zusammen, was an Vorräten übrig geblieben ist, um dann mit dem ganzen Dorf zusammen den ersten Festschmaus nach dem Winter zu genießen. Von Dorf zu Dorf ist es dabei verschieden, ob Fremde erwünscht sind oder nicht. Während in Rallerspfort mitunter ein Reisender den Tischsegen sprechen darf, wurden in Uslenried schon Fremde vor die Tür gesetzt.
Ende Tsa Winteraustreiben Man kennt an diesem Tage auch das Winteraustreiben, wo nämlich zwei angesehene Bürger der Stadt sich als Sommer (Rahja) und Winter (Firun) verkleiden, einen Kampf aufführen, der zumeist mit derben und kräftigen Sprüchen gefochten wird, und natürlich vom Sommer gewonnen wird. Dabei bilden die Mädchen und Jungen des Dorfes das Spalier mit langen Ruten oder Ruten, mit denen sie dann den Winter symbolisch aus dem Dorf verjagen. Das nennt sich dann "Stabaus". Die Ruten zum Stabaus werden oftmals im Boron vergraben, um dann nach der Überwinterung zu ihrem Zwecke ans Licht zu holen. Einen bösen Streich spielen sich die Landleute aber bisweilen, indem sie fremde Frühlingsruten ausgraben. Schon ganze Dörfer sind darob in wilde Verzweiflung gestürzt, daß Ende Tsa die bedeutungsvollen Ruten nicht mehr da waren!
1. Peraine Saatfest Wird im ganzen Königreich zelebriert.
21. Ingerimm Tag der Waffenschmiede mit Zunftfesten Von den Zunftfesten im Ingerimm berichtet uns Siopan von Salmingen: "Am Tag der Waffenschmiede aber versammeln sich die Schmiede, die Messerer und die Schwertfeger, wohl aber auch die Schäffler (Faßmacher), die in der gleichen Zunft sind, auf dem Menzheimer Platz zu Puleth. Die einen führen vor, wie gut sie sich auf Werfen, Fangen und Spielen mit ihren Klingen verstehen, daß es in der Luft nur so blitzte, die anderen aber machten Reifentanze, der nicht nur ein Hüpfen und Schwingen und Werfen und Rollen ist, sondern bei dem der Faßreifen auch mit Hüftbewegungen um den Bauch geschwungen wird." Ähnliche Feste finden sich - bisweilen an Waffenbasare gemahnend - im ganzen Garetien.
30. Ingerimm Königsturnier in Puleth Auf der Pfalz Puleth stattfindendes, jährliches Turnier. Größtes Turnier der Grafschaft Hartsteen.

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